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Zum Thema

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterEinfach für Alle
Informationen zum barrierefreien Webdesign, Tagesfrische News rund um das Thema Barrierefreiheit, Veranstaltungen, Artikel, viele Verweise auf englischsprachige Quellen

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Barrierefreies Webdesign
viele Artikel zum Thema Barrierefreiheit im Web, umfangreiche Sammlung von Links zu Richtlinien, Validatoren Projekten etc.

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBiene Wettbewerb für barrierefreies Webdesign.
Seit mehreren Jahren wird der Biene-Award, ein Preis für barrierefreie Internet-Seiten im deutschsprachigen Raum, vergeben.

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Projekt für Barrierefreiheit im Internet mit Veranstaltungshinweisen, Lösungsansätzen und Beratungsangebot

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBIK - barrierefrei informieren und kommunizieren
ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördertes Projekt mit einem Onlineselbsttest (kostenfrei) und einem kostenpflichtigen Beratungsangebot

 

 

 

 

 

Barrierefreiheit Allgemein

Barrierefreiheit meint die uneingeschränkte Zugänglichkeit zum Beispiel von Häusern, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Internetseiten für jeden Menschen. Eine vollständige Barrierefreiheit ist in der Praxis leider kaum zu erreichen. Es stellt sich daher immer die Frage nach dem Maßstab, dem Grad der Barrierefreiheit.

Im Gleichstellungsgesetz ist Barrierefreiheit in § 4 wie folgt definiert:
Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.

Quelle:Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen und zur Änderung anderer Gesetze

Barrierefreiheit im Internet

Unter dem Begriff Barrierefreiheit ist die leichte Lesbarkeit und Benutzbarkeit von Internetseiten zu verstehen. Barrierefreiheit soll allen Personenkreisen, also auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die Nutzung von Webseiten möglich machen.

Im Sinne des Gesetzgebers sind Systeme der Informationsverarbeitung sowie akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen dann barrierefrei, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der "allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind". Beispielsweise bedeutet Barrierefreiheit für Blinde, dass die Inhalte über ein entsprechendes Gerät ausgelesen werden können, und dass er die Seite über die Tastatur steuern kann. Für den Anbieter eines Online-Angebots bedeutet die Bereitstellung eines barrierefreien Online-Angebots in der Konsequenz, dass er seine Informationen im Internet allen Nutzergruppen zugänglich macht.

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterMehr Informationen zu Barrierefreiheit im Internet bei WIKIPEDIA

Gesetzliche Verpflichtung

Die BITV (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung) ergänzt das am 1. Mai 2002 in Kraft getretene Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und legt fest, dass alle öffentlich zugänglichen Webangebote des Bundes spätestens bis zum 31. Dezember 2005 barrierefrei sein müssen.

Angelehnt an Richtlinien der Web Accessibility Initiative (WAI) des World Wide Web Consortiums (W3C) werden in einer Anlage zur BITV alle Anforderungen aufgelistet, die ein barrierefreies Webangebot erfüllen muss.

Verpflichtet wurden zunächst nur "Träger der öffentlichen Gewalt" also Behörden der Bundesverwaltung sowie Landesverwaltungen, die Bundesrecht ausüben, ihre Internet-Angebote barrierefrei zu gestalten. Hinzu kommen bundesunmittelbare Körperschaften, Anstalten und Stiftungen öffentlichen Rechts.

Demnach fallen z. B. Landesrundfunkanstalten, Verkehrsbetriebe, öffentliche Energieversorger oder Museen auf Länderebene streng genommen nicht unter dieses Gesetz. Es wurden jedoch in einigen Bundesländern eigene Gleichstellungsgesetze verabschiedet, die zusätzlich gelten können. Zudem ist davon auszugehen, dass zumindest für öffentliche Einrichtungen in naher Zukunft gesetzliche Bestimmungen verbindlich werden, wie es z. B. bereits in den USA der Fall ist.

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterVerordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BITV)

Selbstverpflichtung von Anbietern

Dabei hat das World Wide Web Consortium (W3C), in dem auch führende Unternehmen wie Microsoft und SUN organisiert sind, bereits im Jahr 1999 Richtlinien definiert, die das Internet auch für Menschen mit Behinderungen weltweit und möglichst umfassend zugänglich machen soll. Eine solche Selbstverpflichtung löst letztendlich den Grundanspruch des World Wide Web ein, nämlich die grenzenlose und damit auch barrierefreie Bereitstellung von Informationen für alle Menschen der Welt.

Diese Richtlinien "WEB Content Accessibility Guidelines" definieren gestalterische und technischen Voraussetzungen für Barrierefreiheit im Wesentlichen nach vier Prinzipien: Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit der Technik.

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBeispiel für ein einheitliches Testverfahren zur Untersuchung von Barrierefreiheit auf Basis der Selbstverpflichtung 

 

Dieses Portal wurde unter Berücksichtigung der BITV umgesetzt.