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Kitas im Lockdown nicht alleine lassen: Paritätischer fordert Unterstützung von Bund und Ländern

Brief an Bundesfamilienministerin Giffey und alle Ministerpräsident*innen

In einem Brandbrief appelliert der Paritätische Wohlfahrtsverband an Bundesfamilienministerin Giffey und die Ministerpräsident*innen der Bundesländer, Kitas mit der schwierigen Situation während des aktuellen Lockdowns nicht alleine zu lassen, sondern dafür zu sorgen, dass die Einrichtungen ihrer Aufgabe verantwortungsvoll nachkommen können und der Schutz von Mitarbeitenden und Kindern gewährleistet ist. Was es dringend brauche sei u.a. eine verlässliche Unterstützung durch die öffentlichen Gesundheitsdienste, um bei Verdachtsfällen schnell und umfassend reagieren zu können, sowie der Ausbau personeller Ressourcen, damit Mehraufwände und Personalausfälle verkraftet werden können.

Der Paritätische Gesamtverband begrüßt ausdrücklich, dass die Kindertagesbetreuung von den aktuellen Einschränkungen im öffentlichen Leben ausgenommen ist. Bund und Länder hätten zu recht entschieden, dass die Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur für Kinder eine hohe Priorität hat. Nun stünden Bund und Länder aber auch in der Verantwortung, die Kindertagesbetreuung darin zu unterstützen, den Betrieb verantwortungsvoll organisieren zu können. “Bund und Länder haben es im Sommer versäumt, tragfähige Konzepte umzusetzen. Das muss unverzüglich nachgeholt werden”, heißt es in dem Schreiben von Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. Unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbands sind rund 4.000 freigemeinnützige Kindertageseinrichtungen organisiert.

Brief Kita Giffey.pdfBrief Kita Ministerpräsidenten.pdf

Es berichteten u.a. RND und der Spiegel vorab:

https://www.rnd.de/politik/kitas-mit-corona-problemen-paritatischer-gesamtverband-schlagt-alarm-3PQOQA3WHNBZXAII4WXPC25VTE.html
https://www.evangelisch.de/inhalte/177963/06-11-2020/paritaetischer-kitas-der-pandemie-besser-unterstuetzen

Auch die Paritätische Mitgliedsorganisation Fröbel hat sich gemeinsam mit anderen Kita-Akteur*innen in einem Brief an die Öffentlichkeit gewandt, um auf die prekäre Situation aufmerksam zu machen: https://www.froebel-gruppe.de/aktuelles/news-single/artikel/auch-wir-koennen-uns-mit-covid-19-infizieren-breites-kita-fachkraefte-buendnis-fordert-flexibilisi/


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