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Rückblick und Ausblick auf Programmtipps im November 2020: "Menschen - das Magazin" und 3sat "besonders normal"

Rückblickend möchten wir einige Programmtipps geben und damit auf nachfolgende Themen aufmerksam machen, sowie einen Ausblick auf noch ausstehende Sendungen im November 2020 geben.

Anbei die Links zu den Sendungen Menschen das Magazin und 3sat besonders normal.

Menschen das Magazin
 
07.11 Neue Chancen dank Technik https://www.zdf.de/gesellschaft/menschen-das-magazin/menschen---das-magazin-vom-7-november-2020-100.html
 
Wie technische Hilfsmittel das Leben und den Alltag von Menschen mit Behinderungen unterstützen oder gar erleichtern können, erfahren Professor Bertolt Meyer und Andre van Rüschen jeden Tag. Meyer wurde mit einem Arm geboren. Seine Prothese entwickelt er selbst ständig weiter. Da er in seiner Freizeit  als DJ unterwegs ist, hat er die Arm-Prothese zu einem Controller für Synthesizer umfunktioniert und steuert das Musikinstrument mit seinen Gedanken.
 
14.11 Mein Leben am seidenen Faden https://www.zdf.de/gesellschaft/menschen-das-magazin/menschen---das-magazin-vom-14-november-2020-100.html
 
Jeder Mensch atmet pro Minute circa 15 Mal. Atmen ist ein Reflex. Aber was passiert, wenn dieser Reflex defekt ist? Annika Braun lebt mit dem Undine-Syndrom. Ihr Atemreflex ist gestört. Wenn Annika schlafen geht, braucht sie eine Assistenz, die über sie wacht. Auch der vierjährige Emilio lebt mit dem Undine-Syndrom. Viele Pflegedienste trauen sich die Betreuung von Undine-Patienten nicht zu. Eine Belastungsprobe für Angehörige und Betroffene. Das Undine-Syndrom gehört zu den seltenen Erkrankungen. Die Krankheit ist bislang unheilbar und kaum bekannt. Weltweit sind nur knapp 1400 Menschen davon betroffen. Die meisten davon sind Kinder und Jugendliche. Eines von 200 000 Kindern weltweit kommt mit dem Undine-Syndrom zur Welt. Momentan ist der älteste Patient 35 Jahre alt. Das Syndrom ist weitgehend unerforscht, und eine universelle Behandlung gibt es nicht, denn: Jeder Betroffene ist anders.
 
21.11 Das ist genau mein Ding! https://www.zdf.de/gesellschaft/menschen-das-magazin/menschen---das-magazin-vom-21-november-2020-100.html (Trailer vorab online, Sendung ist ab Freitag, 20.11, 12:00 Uhr online)
 
"Das ist genau mein Ding" hat sich Ihab Yassin gesagt und den Parcours-Sport für sich entdeckt. Heute nennt er sich selbst scherzhaft "Little Parcours Hulk". Denn Ihab ist 1,30 Meter groß. Auch Niklas Luginsland macht sein Ding. Der 24-Jährige hat die Glasknochenkrankheit und ist Fußballprofi. Allerdings nicht auf dem Rasen sondern im E-Sport. Niklas spielt FIFA für das E-Sports-Team von Nationaltorhüter Bernd Leno. Ihab und Niklas haben ihren Sport gefunden. Sie haben sich nicht einreden lassen, man könne etwas nicht, weil eine körperliche oder geistige Einschränkung existiert. Die beiden Sportler gehören zu den Besten ihrer Disziplin und wollen anderen Menschen mit und ohne Behinderung demonstrieren, dass man sich keine Grenzen setzen muss, wenn man an sich glaubt.
 
28.11 Corona – Wir helfen einander! https://www.zdf.de/gesellschaft/menschen-das-magazin/menschen---das-magazin-vom-28-november-2020-100.html (Sendung ab Freitag, 27.11, 12:00 Uhr online)
 
Der erneute Lockdown belastet. Besonders Menschen mit Behinderung, Ältere und sozial Schwache leben weiterhin isoliert, haben Angst. Wie leben sie in diesen schweren Zeiten, und wer hilft? Die Schülerin Sina Wolf gehört zur Risikogruppe und lebt seit März mit ihrer Familie in strikter Isolation. Die leer gefegten Innenstädte bedeuten für die Obdachlosen weniger Geldspenden. In Hamburg verteilt Julia Radojkovic Essen und Kleidung.
 
 
3sat besonders normal  
 
06.11.2020 Einsatz für mehr Teilhabe https://www.3sat.de/gesellschaft/besonders-normal/besonders-normal-vom-6-november-2020-100.html
 
Sie reden nicht nur, sondern sind selbst aktiv: Der Journalist Kay Macquarrie will die Deutsche Bahn barrierefrei machen – das Social Media Team „Behindert , so what!“  setzt eigene Themen. Bahn für alle?
Nein, sagt Berufspendler Macquarrie, der im Rollstuhl sitzt.  Unüberwindbare Stufen, fehlende Rampen und defekte Behinderten-WCs seien oft  Alltag . Mit einem neuen Service können solche Barrieren gemeldet und Entschädigungen eingefordert werden. Marina, Leo, Zora, Okan, Buddy, Philipp, Rainald und Stephan sind das erste Social Media Team in Deutschland, das ausschließlich aus Menschen mit Behinderung besteht. Endlich sind sie selbst am Drücker und setzen auf „Behindert, so what!“ ihre eigenen  Geschichten um. Bei den Redaktionssitzungen geht es manchmal rund, wenn das Team neue Themen bespricht. In kleinen Gruppen werden dann Drehbücher für die verschiedenen Filme erarbeitet und die Drehs geplant. Wird nicht gedreht, üben sie sich im Filmen und Sprechen. Marina hat ein gutes Auge für Bilder, weshalb sie immer öfter selbst filmt. Rainald und Stephan glänzen vor allem in der Recherche. Und Michael, der von allen Buddy genannt wird, hat schon in seiner Freizeit gerne Filme gedreht: „Hier kann ich endlich mein Hobby zum Beruf machen“, erzählt er. Die Teammitglieder produzieren Inhalte, die sie selbst interessieren und die alle Menschen, ob mit oder ohne Beeinträchtigung, ansprechen. Aber sie sind auch Aktivisten und wollen auf Themen aufmerksam machen, die sie selbst als Menschen mit Behinderung betreffen. Dazu haben sie eigenen Formate entwickelt wie „Leo checkt…“, in dem Leonardo aufzeigt, wo für Rollstuhlfahrer kein Durchkommen ist, und „Brief an…“, in dem das Team Brandbriefe schreibt und politische Forderungen stellt. „Wir wollen zeigen, was wir so alles können“, erklärt Zora.
 


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