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18.08.09 Alter: 5 Jahr(e)

Aktion Deutschland Hilft stellt Jahresbericht 2008 vor

Kategorie: Humanitäre Auslandshilfe

Von: Uwe Demuth

Am ersten Welttag der humanitären Hilfe (19. August) stellt Aktion Deutschland Hilft den Jahresbericht 2008 vor. 57 Prozent mehr Spenden hat das Bündnis der Hilfsorganisationen im Vergleich zum Vorjahr erhalten und damit noch mehr humanitäre Hilfsprojekte umsetzen können.

 

Die Gründe hierfür liegen zum einen in der großen Spendenbereitschaft der Bundesbürger nach dem verheerenden Zyklon Nargis in Birma/Myanmar, zum anderen in der weiter gestiegenen Bekanntheit und Akzeptanz von Aktion Deutschland Hilft. Das Motto des Hilfsbündnisses "Gemeinsam schneller helfen" überzeugt offensichtlich immer mehr Menschen, die dem Bündnis 4,8 Mio. Euro spendeten.

"Die Krisen sind komplexer geworden und erfordern koordinierte Lösungen", sagt Geschäftsführerin Manuela Roßbach. "Als Bündnis von erfahrenen Hilfsorganisationen sind wir dafür bestens aufgestellt." So konnten beispielsweise die Hilfslieferungen nach dem verheerenden Zyklon Nargis Anfang Mai 2008 in Birma/Myanmar sofort aufgenommen werden, weil erfahrene und ortskundige Helfer von ADRA, CARE, Malteser International und World Vision bereits vor Ort waren. Die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft nutzten diese Verbindungen und Kenntnisse, um ihre Hilfsmaßnahmen bestmöglich zu koordinieren. Weitere Einsätze von Aktion Deutschland Hilft galten im vergangenen Jahr den Opfern des Bürgerkrieges im Kongo, den Choleraerkrankten in Simbabwe und den Betroffenen des Erdbebens in Pakistan. Der Jahresbericht kann hier herunter geladen werden:

www.aktion-deutschland-hilft.de/jahresbericht2008

Mit dem Welttag der humanitären Hilfe würdigt die UNO künftig jährlich am 19. August den Einsatz der Helferinnen und Helfer, die sich weltweit für Menschen in Not engagieren, und macht auf die vielen bestehenden humanitären Krisen aufmerksam. Die UN-Generalversammlung hatte am 11. Dezember 2008 in einer Resolution die Stärkung der humanitären Hilfe beschlossen. Das konkrete Datum wurde ausgewählt, weil am 19. August 2003 Sergio Vieira de Mello, UN-Menschenrechtskommissar und -Sondergesandter im Irak, und weitere 21 UN-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in Bagdad Opfer eines Bombenattentats wurden. Viele der Helfer in den Krisengebieten der Welt arbeiten unter Einsatz ihrer Gesundheit und ihre Lebens: 260 von ihnen wurden im vergangenen Jahr getötet, schwer verwundet oder gekidnappt - so viele wie nie zuvor.

Weitere Informationen können abgerufen werden unter

www.aktion-deutschland-hilft.de

Quelle: ADH-Medieninformation vom 18.08.2009