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19.11.14
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08.03.12 Alter: 3 Jahr(e)

Arbeitshilfe zur Umsetzung einer ?Guten Lebensmittelhygienepraxis? mit HACCP-basierten Elementen in kleinen Küchen (z. B. in Hausgemeinschaften und Wohngruppenkonzepten)

Kategorie: Jugendhilfe, Menschen mit Behinderung, Suchthilfe, Pflege, Wohnungslosenhilfe, Altenhilfe, Qualitätsmanagement, Sonst. Publikation

Von: Joachim Hagelskamp

Immer wieder stellt sich die Frage, welche Bedeutungdie Lebenmittelshygienepraxis gerade bei kleinen Wohngruppen oder im betreuten Wohnen hat. Eine gemeinsam vom Paritätischen Gesamtverband und der Firma appetitio entwickelte Arbeitshilfe stellt die notwendigen Informationen und Materialien zur Verfügung, wenn HACCP in kleinen Einrichtungen angewendet werden soll bzw. muss.

 

Die 110 Seiten umfassende Broschüre finden Sie kostenfrei im Downloadbereich des Gesamtverbandes unter dem nachstehenden Link. Sie entstand im Nachgang zu einer Veranstaltung des Gesamtverbandes in der es u. a. darum ging, PraktikerInnen die Grundlagen des HACCP nahe zu bringen. Gerade aus kleinen Organisationseinheiten, die z. B. Wohnbereichen oder betreuten Wohngemeinschaften, die die Ziel einer Normalisierung des Alltagslebens in den Bereichen Pflege und Eingliederungshilfe realisieren möchten, wurden zahlreiche Fragen aufgeworfen und Lösungen vorgestellt. Besonderer Aufmerksamkeit bedarf es, wenn Bewohnerinnen und Bewohner an der Speisenproduktion beteiligt werden sollen. Die Arbeitshilfe hat das Ziel, einfache und übersichtliche Hilfestellung bei der Umsetzung der Hygienevorschriften zu vermitteln, Sicherheit bei haftungsrechtlichen Fragestellungen zu geben und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen sozialen Einrichtungen die Möglichkeit zu geben, die für sie relevanten Informationen herauszufiltern und mit Hilfe hinterlegter Checklisten ihren derzeitigen Stand zum Thema Hygiene abzubilden.

Nicht erwartet werden kann jedoch, abschließend rechtsverbindlich zu klären, ob die Regelungen des HACCP in der Einrichtungen angewendet werden müssen. Dazu bedarf es der abschließenden verbindlichen Vereinbarung mit dem vor Ort ansässigen öffentlichen Instanzen (z. B. Gesundheitsamt). Mittels der Unterlagen kann man sich allerdings gut auf das Gespräch vorbereiten und praktisch qualifizieren.

www.der-paritaetische.de/wohlfahrtsmarken-und-materialien/veroeffentlichungen/