Anhörung im Ausschuss für Gesundheit am 15. Mai 2013
Bei der Erarbeitung und Umsetzung von Förderinstrumenten für die Jugendsozialarbeit kann der Blick über den Tellerrand in andere Bundesländer Impulse...
Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat mit einem aktuellen Urteil die Rechte pflegebedürftiger Menschen gestärkt, welche sich ihre Betreuung...
Für eine Studie wurde das Wissen über demokratische Prozesse von deutschen Schüler und Einwanderern auf den Prüfstand gestellt.
Das Ergebnis: Jugendliche mit Migrationshintergrund sind genauso gut informiert wie deutsche, wenn es um Demokratie und Meinungs- und Religionsfreiheit geht. Für eine Studie untersuchten Forscher der Universitäten in Würzburg, Mannheim und Hamburg 1500 Sechstklässler. Befragt wurden Jugendliche aller Schulformen aus Bayern und Hamburg. Für den Test mussten die Schüler Fragen rund um demokratische Prozesse beantworten und einen Bildertest absolvieren, bei dem sie Politiker benennen sollten.
Bei genaueren Untersuchungen zeigte sich, dass Jugendliche unterschiedliche Bildungsquellen benutzen. 76 Prozent der Schüler mit ausländischen Wurzeln nutzen das deutschsprachige Fernsehen zur Nachrichtenbeschaffung – bei den deutschen Jugendlichen tun dies 65 Prozent. Auch das Internet ist bei Migrantenkindern eine beliebtere Informationsquelle (49 Prozent) als bei ihren deutschen Altersgenossen, die häufiger zur Tageszeitung greifen, um sich einen Überblick über das politische Geschehen zu verschaffen
Quelle: Focus Online, 20.12.2010.