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29.07.11 Alter: 3 Jahr(e)

Fachtagung "Jugendhilfe an der Nahtstelle zum SGB II - viel Verantwortung, wenig Einfluss?" des Deutschen Instituts für Urbanistik und des Deutschen Städtetags am 27. und 28.Oktober in Berlin

Kategorie: Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit, Arbeitslosigkeit, Grundsicherung

Von: Tina Hofmann

Kommunale Strategien nach der Reform arbeitsmarktpolitischer Instrumente und zur Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepaketes stehen im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung.

 

Unter der Frage "Jugendhilfe: Weiter in der Verantwortung, aber mit wenig Einfluss?" werden diese Themen diskutiert:

Die Umsetzung der Leistungen nach dem SGB II für Jugendliche hat auf die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe nachhaltige Auswirkungen und erweist sich oftmals als problematisch. Die Kooperation zwischen den Jugendhilfeträgern, den Jobcentern und der Bundesagentur für Arbeit ist noch nicht soweit systematisch zusammengeführt, um eine ganzheitliche und vernetzte Betreuung zu gewährleisten. An den Schnittstellen kommt es oft zu Brüchen in den Förder- und Integrationsprozessen. Die Frage nach einer gelungenen sozialen und beruflichen Integration benachteiligter junger Menschen ist dementsprechend aktueller denn je, insbesondere im Hinblick auf alle jene, die aufgrund individueller Beeinträchtigungen und/ oder fehlender Bildungsabschlüsse auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt als "chancenarm" gelten.

Die SGB II-Reform und das Zauberwort der "ungeförderten Integration"

Der Gesetzentwurf zur "Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt"befindet sich im Gesetzgebungsverfahren, das Inkrafttreten ist für den 01. April 2012 geplant. Anliegen des Gesetzes ist es, die Arbeitsmarktinstrumente passgenauer und effizienter zu gestalten. Kritisiert wird von der Praxis u.a. die Umwandlung von Pflicht- in Ermessensleistungen, die Reduzierung der Zahl der Arbeitsmarktinstrumente, d.h. Wegfall bislang geförderter Hilfen und die mit der Instrumentenreform verbundene Mittelkürzung für Fördermaßnahmen. "Ungeförderte Integration" ist bereits jetzt ein neues Modewort in den Kommunen. Wir wollen mit Ihnen darüber diskutieren:

Welche Auswirkungen hat die Instrumentenreform auf die Aufgabenwahrnehmung der Jugendhilfe und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für sie?

Welcher Gestaltungsspielraum bei der sozialen und beruflichen Integration für die Jugendhilfe besteht (noch) und wie ist eine ausreichende, passgenaue Förderung von Jugendlichen möglich?

Wie lässt sich die Instrumentenreform effektiv und wirkungsvoll für die Jugendlichen in die kommunale Praxis umsetzen?

Das Bildungs- und Teilhabepaket

Seit dem 01.01.2011 sollen die Grundsicherungsträger auch die Bildungsteilhabe und den Zugang zu Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche im SGB II-Bezug ermöglichen. Im Rahmen der Tagung ist ein Erfahrungsaustausch über die inhaltlichen und organisatorischen Aspekte des Bildungs- und Teilhabepakets geplant. Welche Umsetzungsprobleme im föderalen System bestehen? Wie werden die Leistungen vor Ort erbracht? Kommen die im Bildungspaket vorgesehenen Leistungen auch bei den Kindern und Jugendlichen an?

Zielgruppe

der Veranstaltung sind leitende Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe, aus Jobcentern, Schulen und Arbeitsagenturen.

Das Tagungsprogramm und Anmeldeformular finden Sie über diesen Link:

www.difu.de/veranstaltungen/2011-10-27/jugendhilfe-an-der-nahtstelle-zum-sgb-ii-viel.html