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Aktuelles

19.12.14
Krankenhäuser, Psychiatrie, Chronische Erkrankungen, Qualitätsmanagement, Selbsthilfe

Ev. Krankenhaus Herne und Ev. Krankenhaus Castrop-Rauxel erhalten Auszeichnung als "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus"

Nach intensiver Beschäftigung mit der Umsetzung des Netzwerkkonzeptes haben sich die beiden Häuser der Ev. Krankenhausgemeinschaft...

19.12.14
Krankenhäuser, Chronische Erkrankungen

Gesundheitliche Lage der Männer in Deutschland

Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht regelmäßig wissenschaftliche Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Aktuell ist der...

17.12.14
Straffälligen-/Opferhilfe

Wiedereingliederung fördern - Gefangene in die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung einbeziehen

Der Bundestag befasst sich am 18. Dezember 2014 mit dem Antrag der Fraktion Die Linke (BT-Drs. 18/2606). In ihrem Antrag "Wiedereingliederung fördern...

05.03.12 Alter: 3 Jahr(e)

Japan ? ein Jahr nach der dreifachen Katastrophe

Kategorie: Humanitäre Auslandshilfe

Von: Uwe Demuth

Ein Jahr nach Tsunami, Erdbeben und Atom-Gau beurteilen die Hilfsorganisationen ihren Einsatz in Japan.

 

„Jedes Land, ob arm oder reich, wäre mit einer Katastrophe derartigen Ausmaßes überfordert gewesen“, resümiert Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. „Mit den Spenden aus Deutschland haben wir Hilfsleistungen durchgeführt, die nicht im Fokus der japanischen Institutionen standen, besonders für alte Menschen und Kinder. Humanitäre Hilfe hat den Katastrophenschutz ergänzt, und das stößt auf große Wertschätzung bei den Japanern.“

Von den rund zwölf Millionen Euro, die das Bündnis Aktion Deutschland Hilft für die Katastrophe in Japan gesammelt hat, sind noch vier Millionen verblieben, die in diesem Jahr weiterhin für Projekte wie Wiedererrichtung von Krankenstationen, Altenheimen und Gemeindezentren, Betreuung von Menschen mit Behinderungen, Traumabehandlung, Einkommen schaffende Maßnahmen in den Küstengebieten, Unterstützung für Evakuierte und Erholungsurlaube für Familien aus Fukushima ausgegeben werden. Zehn Mitgliedsorganisationen arbeiten dabei zusammen mit ihren Länderbüros oder lokalen Partnern.

Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9,0 das Industrieland, gefolgt von einem Tsunami mit bis zu 40 Metern hohen Wellen. Eine Folge war auch der verheerendste Atomunfall seit Tschernobyl. Besonders hart traf es die Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima. Mehr als 20.000 Menschen kamen ums Leben oder gelten weiterhin als vermisst. Etwa eine halbe Million Menschen wurden obdachlos. Mehr als 80.000 Menschen leben weiterhin in Notunterkünften.

Weitere Informationen unter

www.aktion-deutschland-hilft.de