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Aktuelles

22.10.14
Arbeitslosigkeit

Positionspapier der BAGFW zur den Vorschlägen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Rechtsvreinfachung im SGB II

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) hat eine Bewertung des nunmehr veröffentlichten Abschlussberichts der...

21.10.14
Menschen mit Behinderung

Anhörung zur Teilhabe

Anhörung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Bundestagsausschuss Soziales am 10.11.2014

16.10.14
Jugendsozialarbeit

Veröffentlichung Broschüre - Europäische Wege zur Förderung der JSA II, Erasmus+ JUGEND IN AKTION - Eine Darstellung anhand von praktischen Beispielen

Für die Entwicklung von transnationalen Projekten stehen Trägern die Fördermöglichkeiten des Programms Erasmus+ JUGEND IN AKTION zur Verfügung. Im...

12.01.12 Alter: 3 Jahr(e)

Lebensrettende Richtlinien für Mütter- und Kindergesundheit in Entwicklungsländern

Kategorie: Entwicklungszusammenarb.

Von: Uwe Demuth

Eine WHO-Studie identifiziert medizinische Schlüsselinterventionen zum Schutz von Schwangeren, Müttern und Neugeborenen. Die Übersicht soll es Entscheidungsträgern in Entwicklungsländern erleichtern, die erfolgversprechendsten Maßnahmen zu identifizieren.

 

Wie kann ein Land mit einem sehr begrenzten Gesundheitsetat am effizientesten gegen Mütter- und Kindersterblichkeit vorgehen? Welche Maßnahmen haben sich in den vergangenen Jahren besonders bewährt? Antworten auf diese Fragen bietet die Mitte Dezember 2011 vorgestellte Studie "Essential Interventions, Commodities and Guidelines for Reproductive, Maternal, Newborn and Child Health" der Weltgesundheitsorganisation WHO, der Partnership for Maternal, Newborn & Child Health (PMNCH) und der internationalen Aga Khan University.

An der Studie haben sowohl Ärzte und Wissenschaftler als auch professionelle Organisationen mitgewirkt. Insgesamt werteten die Autoren rund 50.000 wissenschaftliche Aufsätze aus, um die Wirksamkeit von 142 verschiedenen Interventionsarten festzustellen. 56 wurden letztlich als besonders empfehlenswerte Schlüsselinterventionen eingestuft und danach in drei Gruppen unterteilt, je nachdem ob sie (1) von Gesundheitspersonal mit geringen medizinischen Kenntnissen, (2) von Krankenschwestern, Hebammen u.ä. oder (3) von Ärzten und qualifiziertem Klinikpersonal durchgeführt werden können. Dabei reichen die genannten Interventionen von der Beratung Jugendlicher zu Fragen der Familienplanung über die Verabreichung von Eisenpräparaten gegen schwangerschaftsbedingte Blutarmut bis zur Behandlung von Lungenentzündungen bei Kleinkindern mit Antibiotika.

Darüber hinaus fasst die Studie zusammen, was für die einzelnen Interventionsarten an Ausbildung und Ausstattung benötigt wird und gibt den Entscheidungsträgern damit einen guten Überblick darüber, mit welchen Maßnahmen sie mit beschränkten Mitteln den größtmöglichen Erfolg haben können. PMNCH-Direktorin Dr. Carola Presern erklärte bei der Vorstellung der Studie, dass diese erstmals einen internationalen Konsens für effiziente Maßnahmen im Bereich der Mütter- und Kindergesundheit darstellt. Die Studie sei "ein Meilenstein für die Verbesserung der Gesundheitssituation von Frauen und Kindern" und werde zu einer Senkung der Mütter- und Kindersterblichkeitsraten in Entwicklungsländern beitragen.

Die Studie "Essential Interventions, Commodities and Guidelines for Reproductive, Maternal, Newborn and Child Health" (in englischer Sprache) können Sie

hier herunterladen >

Quellen: DSW-news vom 22.12.2011 und PMNCH, WHO und Aga Khan University, 15. Dezember 2011