Anhörung im Ausschuss für Gesundheit am 15. Mai 2013
Bei der Erarbeitung und Umsetzung von Förderinstrumenten für die Jugendsozialarbeit kann der Blick über den Tellerrand in andere Bundesländer Impulse...
Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat mit einem aktuellen Urteil die Rechte pflegebedürftiger Menschen gestärkt, welche sich ihre Betreuung...
Das vergangene Jahrzehnt stand unter dem Zeichen der Integration, das gegenwärtige Jahrzehnt ist das der Migration. Wieder einmal sind im politischen Geschehen Begriffe wie Anwerbung von Fachkräften, Anerkennung von ausländischen Abschlüssen, demographischer Wandel und Zuwanderungssteuerung aufgekommen. Dennoch wurden viele Fragen der Integration noch nicht hinreichend beantwortet. Auch Mehrsprachigkeit, Bildungsbeteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, interkulturelle Öffnung der Parteien und Institutionen und die Förderpolitik für Integrationsmaßnahmen sind Themen, die die Migrations- und Integrationspolitik in Deutschland weiter beschäftigen. Aus diesem Grund versammelten sich bei der Jahresvollversammlung des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen (FdM) 2012 nahezu 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Migrantenorganisationen, welche Mitglied im Paritätischen sind.
Die Jahreskonferenz 2012 des Forums der Migrantinnen und Migranten wurde am Freitag, den 27. April 2012 mit einer Begrüßung durch Tshikudi Londji (ehemaliger Sprecher des FdM) eröffnet. Dem anschließenden Input-Referat zum Thema „Entwicklungen und Perspektiven der Migrations- und Integrationspolitik in Deutschland“ von Harald Löhlein (der Paritätische Gesamtverband) folgte eine Fragerunde mit Herrn Rüdiger Veit, SPD, MdB, deren zentrale Inhalte die Bildungsbeteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die Abschaffung der Optionspflicht und die strukturelle Förderung von Migrantenorganisationen waren. Ein weiteres hier angesprochenes Thema war die Verschärfung der Regelungen zur Familienzusammenführung, mit dem Schwerpunkt auf der Erhöhung der Ehebestandszeit. Im Anschluss hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen sogenannter, von Beiratsmitgliedern geleiteten ‚thematischen Gesprächsinseln‘ die Möglichkeit zum Austausch und zur Erarbeitung von Impulsen für die künftige Arbeit des Forums.
Der zweite Tag der Fachkonferenz begann mit der Erläuterung des Tätigkeitsberichts des FdM, welchen sie
hier
einsehen können. Gegenstand der anschließenden Diskussion war die künftige Ausrichtung des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen. Aus Sicht der Anwesenden sollte sich das FdM weiterhin mit der strukturellen Förderung von Migrantenorganisationen beschäftigen, darüber hinaus jedoch auch mit den Themenfeldern Menschenrechte, Gleichstellung und Frauenpolitik. Zum Thema Entwicklungszusammenarbeit und die Rolle von Migrantenorganisationen in diesem Bereich ist die Gründung einer Arbeitsgruppe geplant.
Es folgten die Wahl des Sprechers/der Sprecherin und des Sprecherkreises bzw. Sprecherinnenkreises des FdM, sowie die Wahl des Beirats des FdM. Hier eine Übersicht der Gewählten:
Sprecher
Herr Kenan Küçük
(Multikulturelles Forum e.V., Lünen)
www.multikulti-forum.de
Stellvertreterinnen
Frau Gülseren Çelebi
(PlanB Ruhr e.V., Bochum)
www.planb-ruhr.de
Frau Ilknur Gümüs
(Interkulturelles Beratungs- und Begegnungszentrum IBBC e.V., Berlin)
www.ibbc-berlin.de
Beirat
Herr Mehmet Alpbek
(Türkischer Elternverein Berlin-Brandenburg e.V., Berlin)
www.tevbub.de
Frau Beshid Najafi
(agisra e.V., Köln)
www.agisra.de
Frau Thi My-Hanh Nguyen
(Vifi e.V., Witten)
www.vifi.de
Herr Gopalapillai Jeyasangar
(VMDO e.V., Berlin)
www.vmdo.de
Herr Dang Chau Lam
(Vietnam-Zentrum Hannover e.V., Hannover)
Frau Athena Leotsakou
(BAGIV e.V., Bonn)
www.bagiv.de
Herr Luis Schneider
(Radio-Kaktus Münster e.V., Münster)
www.kaktus-net.de