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Aktuelles

30.07.15
Flüchtlingsarbeit

Basisinformationen zur Flüchtlingsberatung

Für alle, die Flüchtlinge beraten und unterstützen ist es notwendig, über Grundkenntnisse des Asylverfahrens zu verfügen.

30.07.15
Flüchtlingsarbeit

Altersfeststellung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Der Bundesfachverband UMF hat, ausgehend von sozialpädagogischen und rechtlichen Anforderungen an den Umgang mit Minderjährigen, Verfahrenskriterien...

23.07.15
Psychiatrie, Chronische Erkrankungen, Menschen mit Behinderung, Rehabilitation

Stichwortkommentar Behindertenrecht

Teilhabe von Anerkennung bis Zuständigkeit

24.07.12 Alter: 3 Jahr(e)

Unterstützte Beschäftigung 3-jährige Bilanz

Kategorie: Menschen mit Behinderung

Von: Gabriele Sauermann

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) hat drei Jahre nach Einführung der Unterstützten Beschäftigung Bilanz gezogen.

 

Die Unterstützte Beschäftigung gem. § 38 a SGB IX wendet sich vor allem an Schulabgänger mit Förderbedarf, aber auch an Menschen mit einer seelischen Behinderung. Die Unterstützte Beschäftigung bietet eine betriebliche Qualifizierung, Einarbeitung und Begleitung behinderter Menschen mit spezifischem Unterstützungsbedarf in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes. Sie ist zeitlich auf 2 Jahre befristet. In der Zeitschrift ZB (Juni 2012) bilanzieren die Integrationsämter die Maßnahme. Danach befanden sich im Oktober 2011

3.078 Teilnehmer/-innen

in der ersten Phase der Maßnahme. Von 2010 auf 2011 seien die Fallzahlen um 38% gestiegen. Gleichwohl räumen die Integrationsämter ein, dass ein neues Instrument erfahrungsgemäß sich erst im Laufe der Zeit etabliere. Die Integrationsämter verweisen auf die Schnittstellenprobleme hinsichtlich der " Übergabe der Fälle aus dem Zuständigkeitsbereich der Bundesagentur für Arbeit zu den Integrationsämtern". Die Integrationsämter sehen ebenso Handlungsbedarf bei der "Notwendigkeit einer besseren schulischen Vorbereitung für eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt". Die Zielgruppe sei demnach nicht gut genug vorbereitet für Übergang von der Schule in das Berufsleben. In diesem Zusammenhang verweist die BIH auf die guten Ansätze in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, die als Standard gelten könnten. Die "Initiative Inklusion" des Bundes, die Mittel für die berufliche Orientierung bereitgestellt hat, hebt die BIH ebenfalls hervor.