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22.09.14
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BSG_Urteil: Spezielle Rauchwarnmelder für gehörlose Versicherte

Das Bundessozialgericht hat am 18.06.2014 entschieden, dass die die Kosten für die Versorgung eines gehörlosen Versicherten mit zwei speziellen...

22.09.14
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01.03.12 Alter: 3 Jahr(e)

Weltweite Kampagne: Zeig dein Bein für Minenopfer!

Kategorie: Humanitäre Auslandshilfe, Entwicklungszusammenarb.

Von: Uwe Demuth

Über 500.000 Menschen weltweit haben durch Unfälle mit Landminen ihre Beine oder Arme verloren und sind lebenslang auf Unterstützung angewiesen.

 

Bereits vor 15 Jahren hat die Internationale Kampagne gegen Landminen den Ottawa-Vertrag über ein Minenverbot erreicht und dafür den Friedensnobelpreis erhalten. Am 1. März 1999 trat der Vertrag in Kraft - aber weiterhin fehlen wichtige Unterzeichner wie die USA, und viele Opfer warten noch immer auf Unterstützung. Unsere Mitgliedsorganisationen Handicap International und Solidaritätsdienst International(SODI) starten deshalb am 1. März 2012 die Aktion "Zeig Dein Bein für Minenopfer".

Die Aktion steht im Rahmen der weltweiten Kampagne "Lend Your Leg", die u.a. von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und zahlreichen deutschen Prominenten unterstützt wird. Die internationale Landminenkampagne ICBL stellt "Lend Your Leg" am 1. März in Genf gemeinsam mit dem UN Mine Action Service vor.

Handicap International und SODI rufen auch in Deutschland Jugendliche und Erwachsene, Prominente und Politiker zu Solidarität und Aktionen auf - durch eine einfache Geste: ein hochgeschlagenes Hosenbein. Alle können sich beteiligen mit Fotos auf der Kampagnenwebseite

www.zeigdeinbein.de

, auf Facebook oder auch im wirklichen Leben: mit einem hochgeschlagenen Hosenbein in der Schule, bei Sportevents, politischen Veranstaltungen, Festen... Zum Höhepunkt der Aktion gibt es am 4. April, dem UN-Tag zur Aufklärung über die Minengefahr, Veranstaltungen u.a. in Berlin und München.

SODI und Handicap International kennen die Minengefahr aus ihrer Projektarbeit in betroffenen Ländern. Beide informieren mit Geschichten und Fotos und stellen Ansprechpartner zur Verfügung.

Quelle: PM Handicap International vom 29.02.2012