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Aktuelles

22.07.14
Krankenhäuser, Psychiatrie, Chronische Erkrankungen, Menschen mit Behinderung

GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts-Weiterentwicklungsgesetz

Der Bundesrat hat am 11.Juli 2014 das Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung...

21.07.14
Menschen mit Behinderung

BSG_Entscheidung_Treppensteighilfe

Das Bundessozialgericht (BSG) Entscheidung zur Versorgung eines pflegebedürftigen Rollstuhlfahrers mit einer Treppensteighilfe.

21.07.14
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03.02.11 Alter: 3 Jahr(e)

Widerruf der Flüchtlingseigenschaft

Kategorie: Migrationssozialarbeit, Flüchtlingsarbeit

Von: Harald Löhlein

Aktuelle Zahlen belegen die auch vom Paritätischen seit vielen Jahren vorgetragene Kritik an den Widerrufsverfahren, die das Bundesamt für Migration bei anerkannten Flüchtlingen durchführt.

 

In 2010 wurden 15.400 Widerrufsverfahren durchgeführt. In 83,6 % der Fälle wurde die Flüchtlingseigenschaft nicht widerrufen, bei 3,2 % der Fälle ( 498 Personen) kam es zum Widerruf nach Art 16a GG, in 11,9 % der Fälle (1.841 Personen) zum Widerruf der Flüchtlingseigenschaft.

Im gleichen Zeitraum wurden 557 Klagen gegen Widerrufsentscheidungen eingereicht, es kam zu 1.410 Gerichtsentscheidungen. Nur in 24.1 % der Fälle wurde die Widerrufentscheidung des BAMF bestätigt, in 39,4 % der Fälle wurde die Widerrufsentscheidung des BAMF korrigiert, in 36 % kam es zu sonstigen Verfahrenserledigungen.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass hier mit enormen bürokratischem Aufwand ein Verfahren durchgeführt wird, welches einerseits am Ende nur in wenigen Fällen zu einem Widerruf führt, die Betroffenen aber enorm verunsichert und damit sonstige Integrationsbemühungen konterkariert