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Aktuelles

04.09.15
Jugendsozialarbeit

Schülerzahlen an Förderschulen trotz steigender Inklusionsquoten stabil

Bundesländer setzen die UN-Behindertenrechtskonvention sehr unterschiedlich um

03.09.15
Menschen mit Behinderung

Bundesteilhabegesetz: 2. Fachexperten-Arbeitsgruppe

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat zur zweiten Fachexperten-Arbeitsgruppe zum Bundesteilhabegesetz am 23.09.2015 eingeladen.

01.09.15
Krankenhäuser, Chronische Erkrankungen, Stellungnahme

Die Frist nicht ungenutzt verstreichen lassen: PEPP verhindern ? Für eine menschenwürdige Behandlung in der Psychiatrie und Psychosomatik

Ein breites Bündnis, initiiert von Attac Deutschland, der Gewerkschaft ver.di und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, wendet sich in einem...

03.02.11 Alter: 5 Jahr(e)

Widerruf der Flüchtlingseigenschaft

Kategorie: Migrationssozialarbeit, Flüchtlingsarbeit

Von: Harald Löhlein

Aktuelle Zahlen belegen die auch vom Paritätischen seit vielen Jahren vorgetragene Kritik an den Widerrufsverfahren, die das Bundesamt für Migration bei anerkannten Flüchtlingen durchführt.

 

In 2010 wurden 15.400 Widerrufsverfahren durchgeführt. In 83,6 % der Fälle wurde die Flüchtlingseigenschaft nicht widerrufen, bei 3,2 % der Fälle ( 498 Personen) kam es zum Widerruf nach Art 16a GG, in 11,9 % der Fälle (1.841 Personen) zum Widerruf der Flüchtlingseigenschaft.

Im gleichen Zeitraum wurden 557 Klagen gegen Widerrufsentscheidungen eingereicht, es kam zu 1.410 Gerichtsentscheidungen. Nur in 24.1 % der Fälle wurde die Widerrufentscheidung des BAMF bestätigt, in 39,4 % der Fälle wurde die Widerrufsentscheidung des BAMF korrigiert, in 36 % kam es zu sonstigen Verfahrenserledigungen.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass hier mit enormen bürokratischem Aufwand ein Verfahren durchgeführt wird, welches einerseits am Ende nur in wenigen Fällen zu einem Widerruf führt, die Betroffenen aber enorm verunsichert und damit sonstige Integrationsbemühungen konterkariert