• Schnellsuche
  • Layout wechseln
  • Schriftgröße ändern
  • Seite drucken
  • Seite als PDF
  • RSS-Feeds

Aktuelles

23.01.15
Menschen mit Behinderung

Protokoll der 5. Sitzung der AG Bundesteilhabegesetz vom 10.12.2014

Das Protokoll der 5. Sitzung der AG Bundesteilhabegesetz vom 10.12.2014 liegt vor.

22.01.15

Start Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt" mit Förderungsmöglichkeiten für zivilgesellschaftliche Träger

Das Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt" stellt ein Gesamtvolumen von bis zu drei Millionen Euro für zivilgesellschaftliche Träger in ca. 50 Städten...

22.01.15
Krankenhäuser, Psychiatrie, Chronische Erkrankungen, Rehabilitation, Qualitätsmanagement, Selbsthilfe

Auftaktveranstaltung selbsthilfefreundliche Rehaklinik setzt neue Maßstäber in Rheinland-Pfalz

Das St. Franziska-Stift Bad Kreuznach hat am 21.01.2015 zu einer Fachtagung als Auftaktveranstaltung für die Umsetzung des Konzepts...

03.02.11 Alter: 4 Jahr(e)

Widerruf der Flüchtlingseigenschaft

Kategorie: Migrationssozialarbeit, Flüchtlingsarbeit

Von: Harald Löhlein

Aktuelle Zahlen belegen die auch vom Paritätischen seit vielen Jahren vorgetragene Kritik an den Widerrufsverfahren, die das Bundesamt für Migration bei anerkannten Flüchtlingen durchführt.

 

In 2010 wurden 15.400 Widerrufsverfahren durchgeführt. In 83,6 % der Fälle wurde die Flüchtlingseigenschaft nicht widerrufen, bei 3,2 % der Fälle ( 498 Personen) kam es zum Widerruf nach Art 16a GG, in 11,9 % der Fälle (1.841 Personen) zum Widerruf der Flüchtlingseigenschaft.

Im gleichen Zeitraum wurden 557 Klagen gegen Widerrufsentscheidungen eingereicht, es kam zu 1.410 Gerichtsentscheidungen. Nur in 24.1 % der Fälle wurde die Widerrufentscheidung des BAMF bestätigt, in 39,4 % der Fälle wurde die Widerrufsentscheidung des BAMF korrigiert, in 36 % kam es zu sonstigen Verfahrenserledigungen.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass hier mit enormen bürokratischem Aufwand ein Verfahren durchgeführt wird, welches einerseits am Ende nur in wenigen Fällen zu einem Widerruf führt, die Betroffenen aber enorm verunsichert und damit sonstige Integrationsbemühungen konterkariert