Bundesweiter Aktionstag vom Bündnis "Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle!" am 16. September 2017

Der Paritätische Gesamtverband ruft gemeinsam im Bündnis "Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle!" zum bundesweiten Aktionstag auf.

Die zunehmende Aushöhlung des deutschen Sozialstaats, die Finanznot der öffentlichen Haushalte und das Mantra der „schwarzen Null“ treffen den Paritätischen, seine Mitgliedsorganisationen und die Menschen, mit denen wir Tag für Tag arbeiten, ganz direkt. Um den sozialen Zusammenhalt und die Zukunft unserer Gesellschaft nicht aufs Spiel setzen, brauchen wir endlich eine offensive Sozialpolitik, die alle mitnimmt und keinen zurücklässt sowie eine solidarische Finanzierung unseres Gemeinwesens.

Knapp eine Woche vor der Bundestagswahl macht das Bündnis "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!" daher mit seinen Forderungen nach mehr Steuergerechtigkeit noch einmal Druck auf die Politik: am 16. September 2017 beim bundesweiten Aktionstag.

Wir sagen: Steuergerechtigkeit muss Wahlkampfthema und die Positionen der Parteien zur Umverteilung müssen Wahlkriterium sein!

Den Auftakt zum Aktionstag macht Berlin bereits am 15. September 2017 um 12:30 Uhr mit einer Superheld/-innen-Aktion vor dem Deutschen Bundestag. Unter dem Motto „Wir fangen schon mal an: Superheld*innen verteilen um!“, lädt das Bündnis alle Superheld*innen der Umgebung vor den Bundestag ein, um von dort symbolisch das Geld dahin umzuverteilen, wo es dringen benötigt wird – in die Kitas, Krankenhäuser, Jugendeinrichtungen, Schulen, bezahlbaren Wohnraum u.v.m.

Alle Aktionen können auf der Webseite des Bündnisses in den Terminkalender eingetragen und eingesehen werden. Außerdem ist auf der Bündnisseite eine vielfältige Auswahl an Aktionsmaterial zu finden, das unter material@reichtum-umverteilen.de bestellt werden kann.

Wir freuen uns, wenn Sie sich dem Aktionstag am 16. September anschließen!

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Unsere nächste Veranstaltung

29.11.2017 10:00
Kinder mit Behinderung und deren Familien brauchen Sicherheit für Leistungen der Früherkennung und Frühförderung. Mit dem neuen Bundesteilhabegesetz wurden Anpassungen der Regelungen für diese Komplexleistung im SGB IX und der Frühförderungsverordnung vorgenommen, z. B. bei der Definition, den Anforderungen und der Vergütung. So können neben den Frühförderstellen künftig unter Sicherstellung der Interdisziplinarität auch andere Einrichtungen nach Landesrecht zugelassen werden. Die Änderungen tangieren aber auch den leistungsberechtigten Personenkreis und die bisherigen Instrumente der Förder- und Behandlungsplanung, was eine Chance für die Koordinierung und Transparenz der künftigen Frühförderleistung darstellt.
  Ort: BFS-Konferenzzentrum Centre Monbijou

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