Europäischer Drogenbericht 2017

Der Europäische Drogenbericht 2017 weist auf den kontinuierlichen Anstieg von Todesfällen durch Überdosierung hin.

Der Drogenbericht (European Drug Report, EDR) 2017 der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) wurde heute in Lissabon vorgestellt. Alarmierend  ist der seit drei Jahren zu verzeichnende europaweite kontinuierliche  Anstieg der Todesfälle durch Überdosierung. Darüber hinaus befasst sich der diesjährige Bericht mit den Veränderungen auf dem Markt für illegale Opioide, die nach wie vor mit einer hohen Morbidität und Mortalität in Verbindung gebracht werden. Die europäische Beobachtungsstelle zeigt sich besorgt über die anhaltende Verfügbarkeit von neuen psychoaktiven Substanzen und den zunehmenden Gesundheitsgefahren durch hochpotente synthetische Opioide. Weitere Themen des Berichts sind die aktuellen Entwicklungen  im Bereich der Cannabispolitik und der Substanzkonsum unter Schülern und Schülerinnen. In diesem Jahr wird die Veröffentlichung des Berichts erstmalig um einem Länderbericht ergänzt, in dem die deutsche Lage im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern dargestellt wird. Dieser Ländervergleich liegt nur in englischer Sprache vor.

 Anlagen:

Europäischer Drogenbericht 2017

Ländervergleich D

EDR-2017_DE.pdfEDR-2017_DE.pdfCDR-Germany-2017_EN.pdfCDR-Germany-2017_EN.pdf 


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