Publikation der Hans-Böckler-Stiftung: Vorschläge für eine solidarische und investive Arbeitsmarktpolitik

In der Reihe „Forschungsförderung“ der Hans-Böckler-Stiftung ist jetzt eine aktuelle Publikation erschienen, mit der die Arbeitsmarktpolitik der vergangenen Jahre grundständig analysiert und Vorschläge für eine „solidarische und investive Arbeitsmarktpolitik“ unterbreitet werden.

Autor/-innen des Papiers "Normen und Strukturen einer investiven und solidarischen Arbeitsmarktpolitik" sind Petra Kaps, Prof. Dr. Silke Bothfeld, Prof. Dr. Martin Brussig, Tina Hofmann und Prof. Dr. Matthias Knuth.

In der Publikation wird im ersten Schritt der Stand der normativen Begründung der Arbeitsmarktpolitik rekonstruiert und kritisch analysiert. Im zweiten Schritt werden die aktuellen institutionellen Strukturen des sozialen Sicherungssystems bei Arbeitslosigkeit und nicht existenzsichernder Beschäftigung skizziert, um nachzuzeichnen, welche Akteure wofür verantwortlich sind und wo eventuelle Änderungen ansetzen müssen. Im dritten Schritt wird untersucht, welche Lücken das aktuelle Sicherungssystem aufweist bzw. geschaffen hat und welche Schnittstellenprobleme zu anderen sozialen Leistungssystemen sein Funktionieren beeinflussen. Daraus ergibt sich zum einen die Frage, welche alternativen Organisationsformen der Arbeitsverwaltung besser geeignet wären, die bestehenden Performanz- und Akzeptanzprobleme zu lösen. Dem geht der Beitrag im vierten Teil nach. Zum anderen ist zu fragen, welche normativen und institutionellen Neujustierungen diese Probleme reduzieren könnten. Dazu werden abschließend Vorschläge für eine den aktuellen Problemlagen am Arbeitsmarkt besser entsprechende normative Fundierung und institutionelle Strukturierung der Arbeitsmarktpolitik unterbreitet.

Die Publikation kann auch abgerufen werden unter www.boeckler.de/pdf/p_fofoe_WP_047_2017.pdf

p_fofoe_WP_047_2017.pdfp_fofoe_WP_047_2017.pdf


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