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Krebserkrankungen in Deutschland nehmen zu

Krebserkrankungen in Deutschland haben zugenommen. Dies geht aus dem Bericht „Krebs in Deutschland 2013/2014“ hervor, der alle zwei Jahre erscheint. Die Zunahme wird vor allem auf die älter werdende Bevölkerung zurückgeführt.

Insgesamt werden in dem Bericht für 27 unterschiedliche Krebsarten die wichtigsten epidemiologischen Maßzahlen und aktuellen Trends dargestellt. Enthalten sind Angaben zur Erkrankungshäufigkeit und Sterblichkeit, auch im regionalen und internationalen Vergleich. Die Ergebnisse der aktuellen Ausgabe beruhen auf Daten der epidemiologischen Krebsregistrierung bis zum Jahr 2014. So hat zwischen 2004 und 2014 die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland bei Männern um sechs Prozent und bei Frauen um neun Prozent zugenommen. Die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland wurde für 2014 auf 476.000 geschätzt, davon etwa 249.000 bei Männern und 227.000 bei Frauen. Am häufigsten kommen den Angaben zufolge Krebserkrankungen der Brustdrüse, des Darms, der Prostata und der Lunge vor. Frauen sind nach wie vor am häufigsten von Brustkrebs (ca. 69.200) betroffen, Männer am häufigsten von Prostatakrebs (ca. 57.400). Rund 16 Prozent aller Krebserkrankungen sind laut dem Bericht auf Rauchen zurückzuführen.

Der Bericht „Krebs in Deutschland 2013/2014“ ist eine gemeinsame Publikation der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID) und des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) des Robert-Koch-Instituts. Der Bericht ist als pdf-Datei angefügt.

Weitere Auswertungen können über folgende Webseite abgerufen werden: www.krebsdaten.de.

krebs_in_deutschland_2017.pdfkrebs_in_deutschland_2017.pdf


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