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Kennzahlen im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit BehinderungI

Die BAGüS hat den Kennzahlenvergleich im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung nach dem SGB XII für das Jahr 2016 vorgelegt und die zentralen Ergebnisse zusammengefasst.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Sozialhilfeträger (BAGüS) erhebt seit 1998 Kennzahlen im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung nach dem SGB XII. Dabei geht es um Leistungen zum selbstbestimmten Leben in betreuten Wohnmöglichkeiten sowie Leistungen für Arbeits- und Beschäftigungsangebote (WfbM und Tagesförderstätten). Diese Bereiche bilden den Schwerpunkt der Leistungen der überörtlichen Träger der Sozialhilfe in Deutschland. Die BAGüS hat den Kennzahlenvergleich  für das Jahr 2016 vorgelegt und die zentralen Ergebnisse zusammengefasst.

Demnach sind immer mehr Menschen mit Behinderungen beim Wohnen auf Leistungen der Eingliederungshilfe angewiesen. Ende 2016 erhielten 403.519 Menschen eine stationäre oder ambulante Betreuung (inkl. Gastfamilien), 8.240 mehr als im Jahr zuvor, eine Steigerung um 2,1 Prozent.

Ende 2016 waren bundesweit 307.497 Personen in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen beschäftigt oder besuchten eine Tagesförderstätte, das sind 2.458 Personen bzw. 0,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dennoch geht bei den Werkstätten die Anzahl derer die Leistungen erhalten kontinuierlich zurück. Von 2006 bis 2012 stieg die Zahl der Menschen in Werkstätten jährlich um 3 bis 4 Prozent. Seit 2013 liegt dieser Wert unter 2 Prozent und beträgt in 2016 gegenüber dem Vorjahr nur noch 0,6 Prozent. Dem gegenüber wächst 2016 die Zahl der Leistungsberechtigten in Tagesförderstätten noch um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Kennzahlenvergleich ist im Anhang beigefügt.

05_2018an.pdf


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