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Vorbericht zum Screening bei Depression

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat auf seiner Homepage die vorläufigen Ergebnisse eines Screenings in Bezug auf Depression veröffentlicht. Nutzen oder Schaden sind derzet unklar. Stellungnahmen zum Vorbericht sind bis zum 4. Mai 2018 möglich.

Das IQWiG untersucht derzeit, ob es für Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Screenings Vor- oder Nachteile haben könnte, wenn beispielsweise Hausärztinnen und Hausärzte regelhaft einen Test anbieten, der Hinweise auf eine Depression geben kann. Ein Vorteil könnte darin bestehen, dass die Diagnose frühzeitig gestellt und eine Therapie begonnen werden kann. Demnach bleiben Nutzen und Schaden einer solchen Reihenuntersuchung unklar. Das Institut sieht deshalb keine Grundlage für die Einführung des Screenings.

Bis zum 4. Mai 2018 können Interessierte Stellungnahmen zum Vorbericht abgeben: berichte@iqwig.de.

Der Vorbericht und Informationen zum Stellungnahmeverfahren können unter folgendem Link eingesehen werden: www.iqwig.de/de/projekte-ergebnisse/projekte-301/nichtmedikamentoese-verfahren/s-projekte/s16-05-screening-auf-depression.7850.html


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