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Datenanalyse der TK: Zuwanderer*innen entlasten die Gesetzliche Krankenversicherung.

Die von der Techniker Krankenkasse für Tagesspiegel Background ermittelten aktuellen Daten belegen, dass die Zuwanderung seit 2012 die Gesetzliche Krankenversicherung um etwa acht Miliarden Euro im Jahr entlastet. Ohne Zuwanderung wäre die Beitragsbelastung für Versicherte höher.

Bis 2012 waren die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland im Negativsog der demographischen Entwicklung. Die GKV schrumpfte, weil mehr Versicherte starben als geboren wurden. Das Durchschnittsalter stieg und mit ihm auch die Leistungsausgaben.Durch Zuwanderung stiegt die Zahl der Versicherten von 2013 auf 2019 um 4,7 Millionen. Zuwanderer*innen aus den Jahren 2013 bis 2019 stellten im vergangenen Jahr 6,4 Prozent der Versicherten. Sie zahlten 7,9 Prozent der Kassenbeiträge, nahmen aber nur 3,5 Prozent der Ausgaben in Anspruch. Hauptgrund dafür dürfte laut TK-Finanzchef Thomas Thierhoff sein, dass Zuwanderer*innen mit einem Durchschnittsalter von 30 Jahren jünger sind als der durchschnittliche TK-Versicherte. TK-Vorstandschef Jens Baas sieht in den Zahlen ein Beleg dafür, wie wichtig für Deutschland die Zuwanderung geworden ist.

Quelle: https://amp.tagesspiegel.de/wirtschaft/krankenkassen-zuwanderer-zahlen-deutlich-mehr-ein-als-sie-in-anspruch-nehmen/25531200.html


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