Gefahr für Babys durch Schütteln wird unterschätzt / Neu: Bündnis gegen Schütteltrauma

Wenn Eltern für einen kurzen Moment die Kontrolle verlieren und ihr schreiendes Baby schütteln, können sie ihm schwere Schäden zufügen, die zu körperlicher und geistiger Behinderung führen können.

Zehn bis 30 Prozent der Kinder sterben sogar an den Folgen eines Schütteltraumas. Wie hoch der Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung zum Schütteltrauma ist, zeigt eine aktuelle Repräsentativbefragung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen(NZFH). Nur 79 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass man Babys niemals schütteln darf. 24 Prozent der Befragten meinen irrtümlicherweise, dass Schütteln einem Baby nicht schade.
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat es sich zusammen mit dem „Bündnis gegen Schütteltrauma” zur Aufgabe gemacht, über die Folgen des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern aufzuklären – im Auftrag des Bundesfamilienministeriums.
23 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe haben sich dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“ angeschlossen. So auch der Paritätische Gesamtverband.
Durch neue Informationsmaterialien werden den Eltern Wege aufgezeigt, wie sie mit der Situation besser umgehen können. Den Flyer und einen Aufklärungsfilm zum Schütteltrauma sowie Adressen von Beratungsstellen finden Sie unter: www.elternsein.info.

NZFH_Schuetteltrauma_Infoblatt_Hintergrundinformationen.pdfNZFH_Schuetteltrauma_Infoblatt_Hintergrundinformationen.pdf


Unsere nächste Veranstaltung

30.01.2018 10:30
Seminar für Führungskräfte, QM-Beauftragte, Manager/innen und Auditoren/innen - Sie möchten sich über neue Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der sozialen Arbeit und in der Pflege informieren. Im Seminar werden Neben den gesetzlichen Vorgaben auch Inhalte der neuen QM-Normen DIN EN ISO 9000 ff intensiv bearbeitet.
  Ort: Der Paritätische Gesamtverband

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