• Schnellsuche
  • Layout wechseln
  • Schriftgröße ändern
  • Seite drucken
  • Seite als PDF
  • RSS-Feeds

Aktuelles

17.01.17
Alterssicherung

Entwürfe eines Erwerbsminderungsrentenleistungsverbesserungsgesetzes und eines Rentenüberleitungsabschlussgesetzes veröffentlicht

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat am 16. Januar zwei Gesetzentwürfe veröffentlicht: den eines...

13.01.17
Arbeitslosigkeit, Grundsicherung, Armut, Flüchtlingsarbeit, Gender, Gleichbehandlung

Fachtagungen Pro Arbeit Sozial – Sozialer Arbeitsmarkt für Frauen und Geflüchtete, Demokratieförderung

Im Rahmen zweier Fachtagungen am 8. und 9. März 2017 laden die Stuttgarter Arbeitshilfeträger zu Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu den...

12.01.17
Jugendarbeit, Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt, Organisation, Altenhilfe, Flüchtlingsarbeit, Pflege, Menschen mit Behinderung, Fachkräftegewinnung, Selbsthilfe

Innovationsbörse beim 10. Kongress der Sozialwirtschaft

Im Rahmen des 10. Kongresses der Sozialwirtschaft am 27. und 28. April 2017 in Magdeburg findet eine Innovationsbörse für soziale Projekte statt. Bis...

29.01.16 Alter: 354 Tag(e)

Asylpaket II: Scharfe Kritik des Paritätischen an Koalitionskompromiss

Kategorie: Pressemeldung

Von: Gwendolyn Stilling

Pressemeldung vom 29.01.2016

Scharf kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband den Kompromiss zum Asylpaket II, auf den sich die Koalitionsspitzen von SPD, CDU und CSU gestern verständigt haben. Die Aussetzung des Familiennachzugs für Flüchtlinge, die nur so genannten subsidiären Schutzstatus haben, sei „inhuman und herzlos“. Die Absenkung des Existenzminimums für Flüchtlinge mit Verweis auf die Sprachkurse sei verfassungsrechtlich fragwürdig.

„Solange keine gesamteuropäische humanitäre Lösung für die Flüchtlinge tatsächlich existiert, ist die Verhinderung des Familiennachzugs einfach inhuman und herzlos“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. „Es ist zum Fremdschämen, wie hier in Kauf genommen wird, dass sich noch mehr Frauen und Kinder in die Hände von skrupellosen Schleppern auf den gefährlichen Fluchtweg über das Mittelmeer begeben.“ Der Begriff „subsidiärer Schutz“ verschleiere die Tatsache, dass auch diese Menschen in ihren Heimatländern an Leib und Leben gefährdet sind. Der Verband fordert die Abgeordneten im Deutschen Bundestag auf, den Einschränkungen des Familiennachzugs nicht zuzustimmen, solange auf europäischer Ebene keine humanitäre Gesamtlösung existiert. „Deutschland würde sonst mit den grundlegenden humanitären und humanistischen Traditionen brechen, die unser Grundgesetz prägen“, warnt Schneider.

Der Verband lehnt auch die Beteiligung der Flüchtlinge an den Kosten für Sprach- und Integrationskurse ab. Dies bringe nach Auffassung des Verbandes kaum Einnahmen, sondern sorge stattdessen nur für zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Die Regelung ziele ganz offensichtlich allein darauf ab, das Existenzminimum für Flüchtlinge in Deutschland abzusenken. Schneider: „Das Existenzminimum ist genauso wenig teilbar wie die Würde des Menschen nach Artikel 1 des Grundgesetzes.“