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Aktuelles

27.06.16
Flüchtlingsarbeit

Informationsfilm zur Vorbereitung auf die Anhörung im Asylverfahren

Der Kölner Flüchtlingsrat e.V. hat gemeinsam mit Filmschaffenden ein Video produziert, in dem wichtige Informationen zur Anhörung im Asylverfahren...

23.06.16
Flüchtlingsarbeit, Interkulturelle Öffnung, Migrationssozialarbeit

Zwei neue Studien zu Rassismus in Deutschland

Mit der neuen „Mitte“-Studie mit dem Titel „Die enthemmte Mitte.“ liegt eine aktuelle Erhebung vor, die autoritäre und...

23.06.16
Flüchtlingsarbeit

Aktueller UNICEF-Lagebericht zur Situation geflüchteter Kinder in Deutschland

Der von UNICEF am 21. Juni 2016 vorgelegte „Lagebericht zur Situation der geflüchteten Kinder in Deutschland“ verdeutlicht die zunehmende...

02.12.15 Alter: 209 Tag(e)

Neustart für Integration: Paritätischer begrüßt Integrationspapier der SPD-Frauen

Kategorie: Pressemeldung

Von: Gwendolyn Stilling

Pressemeldung vom 02.12.2015

Auf grundsätzliche Unterstützung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes stößt das von fünf führenden SPD-Politikerinnen vorgestellte Eckpunktepapier zu Zusammenhalt und Integration in Deutschland. Das Papier weise den richtigen Weg. Es dürfe jedoch nicht die Tatsache ignoriert werden, dass ein Neustart in der Integrationspolitik ohne einen Neustart in der Steuerpolitik nicht zu realisieren sei. Notwendig sei nach Schätzungen des Verbandes ein zweistelliger Milliardenbetrag an zusätzlichen Mitteln, um notwendige Maßnahmen einer offensiven Sozial- und Integrationspolitik umzusetzen, die wirklich alle Menschen in Deutschland mitnehme.


„Die Bundesregierung hat sich in der Flüchtlingspolitik  komplett verstolpert. Es ist tatsächlich an der Zeit für einen Neustart. Das Ministerinnenpapier weist in die richtige Richtung, verschließt aber die Augen davor, dass Integration und Zusammenhalt fromme Wünsche bleiben, wenn wir nicht auch einen Neustart in der Steuerpolitik wagen", so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Die im Papier avisierten 5 Milliarden Euro seien bei Weitem nicht ausreichend. "Wir benötigen einen zweistelligen Milliardenbetrag, um alle Menschen, von Langzeitarbeitslosen über Menschen mit Behinderung bis hin zu Wohnungs- und Obdachlosen mitzunehmen und alle Kommunen in die Lage zu versetzen, ihren Aufgaben der Daseinsvorsorge nachzukommen", so Schneider. Nichtsdestotrotz sei zu hoffen, dass die Koalitionspartner den Impuls aufgriffen und sich mit Humanität und Sachlichkeit den anstehenden sozial-und gesellschaftspolitischen Aufgaben stellten, statt weiter über asylverschärfende Abschreckungsmaßnahmen zu streiten.