• Schnellsuche
  • Layout wechseln
  • Schriftgröße ändern
  • Seite drucken
  • Seite als PDF
  • RSS-Feeds

Aktuelles

27.02.17
Arbeitslosigkeit, Grundsicherung, Stellungnahme

Stellungnahme des Paritätischen für das Bundesverfassungsgericht: Sanktionen im SGB II auf dem Prüfstand

Das Bundesverfassungsgericht hat unter anderem dem Paritätischen Gesamtverband Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben, um sich in einem aktuellen...

27.02.17
Dienstleistungen, Organisation

Lichtzentrale ab sofort neuer Partner

Die Lichtzentrale ist ein auf Beleuchtung spezialisiertes Großhandelsunternehmen und verfügt bereits über fundierte Erfahrungen in der Ausstattung...

27.02.17
Psychiatrie, Chronische Erkrankungen, Menschen mit Behinderung, Suchthilfe, Rehabilitation

Ambulante Rehabilitationseinrichtungen müssen ab dem 01.03.2017 elektronische Daten an die Kassen gem. § 301 Abs. 4 SGB V übermitteln

Zum 01.03.2017 tritt die aktualisierte Rahmenvereinbarung über elektronische Datenübermittlung durch stationäre und ambulante...

18.03.16 Alter: 347 Tag(e)

Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung und des Versicherungsschutzes in der Arbeitslosenversicherung

Kategorie: Arbeitslosigkeit, Grundsicherung, Stellungnahme

Von: Tina Hofmann

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt mit der Absicht, die Fort- und Weiterbildung in der Arbeitsförderung weiterzuentwickeln. Das Gesetzesvorhaben hat die Bundesarbeitsgemeinsachft der Freien Wohlfahrtspflege in einer Stellungnahme kommentiert.

Die BAGFW begrüßt die Zielsetzung des Gesetzentwurfs, Verbesserungen bei der Weiterbildung von gering qualifizierten Arbeitnehmer/-innen und Arbeitslosen zu erreichen, indem u. a. Grundkompetenzen in der Fort- und Weiterbildung gefördert und Motivationsprämien bereitgestellt werden sollen. Der Handlungsbedarf ist enorm: Im Jahresdurchschnitt 2014 nahmen nur 65.860 der Arbeitslosen oder rund 5 % der Arbeitslosen ohne Berufsabschluss an einer Fort- und Weiterbildung teil, die zu einem Berufsabschluss führte.
Kritisch anzumerken ist allerdings die Absicht, die Stärkung der beruflichen Weiterbildung ohne zusätzliche Finanzmittel in der Grundsicherung für Arbeitsuchende erreichen zu wollen. Notwendig wäre vielmehr, die Mittelansätze signifikant zu erhöhen. Dies gilt umso mehr, als in den letzten Jahren (2009-2014) die Ausgaben für die berufliche Weiterbildung für Leistungsberechtigte im SGB II um 26 % von 923 Millionen auf 681 Millionen Euro gekürzt wurden. Den Jobcentern müssen außerdem in größerem Umfang mehrjährige Verpflichtungsermächtigungen zugeteilt werden, damit sie längerfristige Fort- und Weiterbildungen finanzieren können.

Die ausführliche Stellungnahme in der Anlage.

2016-03-14 Stellungnahme Weiterbildungsstärkungsgesetz.pdf2016-03-14 Stellungnahme Weiterbildungsstärkungsgesetz.pdf