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Aktuelles

17.01.17
Alterssicherung

Entwürfe eines Erwerbsminderungsrentenleistungsverbesserungsgesetzes und eines Rentenüberleitungsabschlussgesetzes veröffentlicht

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat am 16. Januar zwei Gesetzentwürfe veröffentlicht: den eines...

13.01.17
Arbeitslosigkeit, Grundsicherung, Armut, Flüchtlingsarbeit, Gender, Gleichbehandlung

Fachtagungen Pro Arbeit Sozial – Sozialer Arbeitsmarkt für Frauen und Geflüchtete, Demokratieförderung

Im Rahmen zweier Fachtagungen am 8. und 9. März 2017 laden die Stuttgarter Arbeitshilfeträger zu Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu den...

12.01.17
Jugendarbeit, Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt, Organisation, Altenhilfe, Flüchtlingsarbeit, Pflege, Menschen mit Behinderung, Fachkräftegewinnung, Selbsthilfe

Innovationsbörse beim 10. Kongress der Sozialwirtschaft

Im Rahmen des 10. Kongresses der Sozialwirtschaft am 27. und 28. April 2017 in Magdeburg findet eine Innovationsbörse für soziale Projekte statt. Bis...

18.03.16 Alter: 305 Tag(e)

Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung und des Versicherungsschutzes in der Arbeitslosenversicherung

Kategorie: Arbeitslosigkeit, Grundsicherung, Stellungnahme

Von: Tina Hofmann

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt mit der Absicht, die Fort- und Weiterbildung in der Arbeitsförderung weiterzuentwickeln. Das Gesetzesvorhaben hat die Bundesarbeitsgemeinsachft der Freien Wohlfahrtspflege in einer Stellungnahme kommentiert.

Die BAGFW begrüßt die Zielsetzung des Gesetzentwurfs, Verbesserungen bei der Weiterbildung von gering qualifizierten Arbeitnehmer/-innen und Arbeitslosen zu erreichen, indem u. a. Grundkompetenzen in der Fort- und Weiterbildung gefördert und Motivationsprämien bereitgestellt werden sollen. Der Handlungsbedarf ist enorm: Im Jahresdurchschnitt 2014 nahmen nur 65.860 der Arbeitslosen oder rund 5 % der Arbeitslosen ohne Berufsabschluss an einer Fort- und Weiterbildung teil, die zu einem Berufsabschluss führte.
Kritisch anzumerken ist allerdings die Absicht, die Stärkung der beruflichen Weiterbildung ohne zusätzliche Finanzmittel in der Grundsicherung für Arbeitsuchende erreichen zu wollen. Notwendig wäre vielmehr, die Mittelansätze signifikant zu erhöhen. Dies gilt umso mehr, als in den letzten Jahren (2009-2014) die Ausgaben für die berufliche Weiterbildung für Leistungsberechtigte im SGB II um 26 % von 923 Millionen auf 681 Millionen Euro gekürzt wurden. Den Jobcentern müssen außerdem in größerem Umfang mehrjährige Verpflichtungsermächtigungen zugeteilt werden, damit sie längerfristige Fort- und Weiterbildungen finanzieren können.

Die ausführliche Stellungnahme in der Anlage.

2016-03-14 Stellungnahme Weiterbildungsstärkungsgesetz.pdf2016-03-14 Stellungnahme Weiterbildungsstärkungsgesetz.pdf