• Schnellsuche
  • Layout wechseln
  • Schriftgröße ändern
  • Seite drucken
  • Seite als PDF
  • RSS-Feeds

Aktuelles

25.05.16
Grundsicherung, Arbeitslosigkeit

Modellprojekte zur öffentliche geförderten Beschäftigung in NRW verlaufen erfolgreich

Die seit dem Jahr 2013 durchgeführten Projekte öffentlich geförderter Beschäftigung für besonders arbeitsmarktferne Langzeitarbeitslose in...

25.05.16
Menschen mit Behinderung

Früherkennungsuntersuchungen für Kinder (U1 bis U9)

Neue Anforderungen an die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres

25.05.16
Stellungnahme, Altenhilfe, Pflege, Menschen mit Behinderung

Stellungnahmen des Paritätischen und der BAGFW zum Referentenentwurf eines Dritten Gesetzes zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Gesetze (Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III)

Anlässlich der ersten Erörterung auf ministerieller wurden am 20. Mai 2016 im BMG die Stellungnahmen des Paritätischen und der BAGFW zum...

16.03.16 Alter: 74 Tag(e)

Studie zu medialer Stigmatisierung psychisch Kranker nach dem „Germanwings“-Absturz

Kategorie: Psychiatrie, Chronische Erkrankungen, Menschen mit Behinderung, Wohnungslosenhilfe

Von: Sabine Bösing

Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) führte eine Studie zu medialer Stigmatisierung psychisch Kranker nach dem „Germanwings“-Absturz durch. Dabei gingen die Autoren Steffen Conrad von Heydendorff und Harald Dreßing insbesondere der Frage nach, welche Rolle eine mögliche psychische Erkrankung des Kopiloten als medialer Erklärungsansatz für den Absturz gespielt hat.

Für ihre Studie untersuchten die Autoren retrospektiv insgesamt 251 Texte aus zwölf verschiedenen überregionalen Printmedien. Nach den vorliegenden Ergebnissen ist davon auszugehen, dass es durch die deutliche mediale Fokussierung auf eine psychische Erkrankung des Kopiloten als Absturzursache zu einer „riskanten Berichterstattung“ gekommen ist, die Stigmatisierungseffekte für psychisch Erkrankte haben kann. Die möglicherweise stigmatisierenden Effekte der „riskanten Berichterstattung“ werden durch die beträchtliche Anzahl „expliziter Stigmatisierungsmerkmale“ zusätzlich verstärkt.

Die Publikation ist ab sofort online verfügbar:
https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/issue/eFirst/10.1055/s-00000062