• Schnellsuche
  • Layout wechseln
  • Schriftgröße ändern
  • Seite drucken
  • Seite als PDF
  • RSS-Feeds

Aktuelles

27.07.16
Flüchtlingsarbeit, Gewalt gegen Frauen, Jugendhilfe

Mehr Schutz in Flüchtlingsunterkünften - Bundesinitiative „Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften“ veröffentlicht gemeinsame Mindeststandards

Unter dem Dach der Bundesinitiative „Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften“ haben das BMFSFJ und UNICEF gemeinsam mit...

27.07.16
Sonst. Publikation

Neue Broschüre: "Parität vor Ort: Kommunale Sozialpolitik mitgestalten"

Freie Träger sind neben ihrer fachlichen Arbeit auch als Interessensvertretung und Gestaltungsakteure in der kommunalen Sozialpolitik gefordert....

26.07.16
Menschen mit Behinderung

UN-Behindertenrechtskonvention_ Nationaler Aktionsplan 2.0

Die Bundesregierung hat zeitgleich mit dem Bundesteilhabegesetz den Nationalen Aktionsplan 2.0 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention am...

16.03.16 Alter: 134 Tag(e)

Studie zu medialer Stigmatisierung psychisch Kranker nach dem „Germanwings“-Absturz

Kategorie: Psychiatrie, Chronische Erkrankungen, Menschen mit Behinderung, Wohnungslosenhilfe

Von: Sabine Bösing

Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) führte eine Studie zu medialer Stigmatisierung psychisch Kranker nach dem „Germanwings“-Absturz durch. Dabei gingen die Autoren Steffen Conrad von Heydendorff und Harald Dreßing insbesondere der Frage nach, welche Rolle eine mögliche psychische Erkrankung des Kopiloten als medialer Erklärungsansatz für den Absturz gespielt hat.

Für ihre Studie untersuchten die Autoren retrospektiv insgesamt 251 Texte aus zwölf verschiedenen überregionalen Printmedien. Nach den vorliegenden Ergebnissen ist davon auszugehen, dass es durch die deutliche mediale Fokussierung auf eine psychische Erkrankung des Kopiloten als Absturzursache zu einer „riskanten Berichterstattung“ gekommen ist, die Stigmatisierungseffekte für psychisch Erkrankte haben kann. Die möglicherweise stigmatisierenden Effekte der „riskanten Berichterstattung“ werden durch die beträchtliche Anzahl „expliziter Stigmatisierungsmerkmale“ zusätzlich verstärkt.

Die Publikation ist ab sofort online verfügbar:
https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/issue/eFirst/10.1055/s-00000062