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Aktuelles

23.08.16
Pressemeldung

Stopp TTIP CETA

Gemeinsame Pressemitteilung

19.08.16
Menschen mit Behinderung

BMAS_Studie und DIM_Evaluationsberich: Wahlrecht von Menschen mit Behinderung

Das Bundesministerium hat im Juli dieses Jahres eine Studie zum aktiven und passiven Wahlrecht von Menschen mit Behinderung und das Deutsche Institut...

19.08.16
Menschen mit Behinderung

Evaluation des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) trat am 18. August 2016 in Kraft. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des AGG hat die...

16.03.16 Alter: 166 Tag(e)

Studie zu medialer Stigmatisierung psychisch Kranker nach dem „Germanwings“-Absturz

Kategorie: Psychiatrie, Chronische Erkrankungen, Menschen mit Behinderung, Wohnungslosenhilfe

Von: Sabine Bösing

Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) führte eine Studie zu medialer Stigmatisierung psychisch Kranker nach dem „Germanwings“-Absturz durch. Dabei gingen die Autoren Steffen Conrad von Heydendorff und Harald Dreßing insbesondere der Frage nach, welche Rolle eine mögliche psychische Erkrankung des Kopiloten als medialer Erklärungsansatz für den Absturz gespielt hat.

Für ihre Studie untersuchten die Autoren retrospektiv insgesamt 251 Texte aus zwölf verschiedenen überregionalen Printmedien. Nach den vorliegenden Ergebnissen ist davon auszugehen, dass es durch die deutliche mediale Fokussierung auf eine psychische Erkrankung des Kopiloten als Absturzursache zu einer „riskanten Berichterstattung“ gekommen ist, die Stigmatisierungseffekte für psychisch Erkrankte haben kann. Die möglicherweise stigmatisierenden Effekte der „riskanten Berichterstattung“ werden durch die beträchtliche Anzahl „expliziter Stigmatisierungsmerkmale“ zusätzlich verstärkt.

Die Publikation ist ab sofort online verfügbar:
https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/issue/eFirst/10.1055/s-00000062