Kinder, Jugend und Familie

In gemeinsamer Verantwortung – Jobcenter und Jugendhilfe fördern zusammen schwer erreichbare junge Menschen

Broschüre mit sieben Praxisbeispielen, die für eine gemeinsame Förderung schwer zu erreichender junger Menschen durch Jobcenter und Jugendhilfe stehen.

 

Die Broschüre in gedruckter Form kann bestellt werden unter jsa@paritaet.org

Der Paritätische Gesamtverband hat in enger Kooperation mit den sieben Bundesorganisationen der Jugendsozialarbeit und im Rahmen seiner Themenfederführung für gelungene rechtskreisübergreifende Kooperationen am Übergang von der Schule in den Beruf im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit eine Broschüre mit dem Titel „In gemeinsamer Verantwortung – Jobcenter und Jugendhilfe fördern zusammen schwer erreichbare junge Menschen“ erarbeitet.  Darin werden sieben Praxisbeispiele aufgegriffen und dargestellt, die für eine gemeinsame Förderung schwer zu erreichender junger Menschen durch Jobcenter und Jugendhilfe stehen. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit steht für die Überzeugung, dass für eine nachhaltige Förderung dieser Jugendlichen die Grundsätze und Rahmenbedingungen der Jugendhilfe gebraucht werden, selbst dann, wenn das SGB II im § 16h die Förderung (mit) übernimmt. Wie eine gute Umsetzung und Zusammenarbeit aussehen kann, ist Gegenstand dieser Broschüre.

Der Paritätische Gesamtverband beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Förderung von schwer zu erreichenden jungen Menschen im Übergang von der Schule in den Beruf.  Er fordert, dass die Jugendhilfe durch den neuen Paragraphen 16h im SGB II nicht aus der Verantwortung genommen werden darf. Für Jugendliche mit hohem Unterstützungsbedarf muss eine jugendgerechte Förderung sichergestellt werden, die freiwillig (und sanktionsfrei) erfolgen muss. Diese sollte an der Lebenswelt der Jugendlichen orientiert sein und den jungen Menschen Respekt und Wertschätzung entgegenbringen. Mit diesem Blick begleitet der Paritätische Gesamtverband die Umsetzung dieses neuen Förderinstrumentes (§ 16h SGB II) und mischt sich immer wieder mit Anregungen für eine qualitätsvolle Praxis in die Fachdiskussionen ein. Mit dieser Zielsetzung ist auch die vorliegende Broschüre mit den im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit organisierten Bundesorganisationen entstanden.


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