Soziale Plattform Wohnen

Gemeinsam mit sieben anderen Sozial- und Fachverbänden hat der Paritätische Gesamtverband die "Soziale Plattform Wohnen - Für eine menschenorientierte Wohnungspolitik" gegründet.
Mit eigenem Konzept und einem konkreten Forderungskatalog mischt sich erstmals dieser neue Zusammenschluss erstmals gemeinsam in die aktuelle wohnungspolitische Debatte ein.
Zum Auftakt veröffentlichen wir die Broschüre "Menschen im Schatten des Wohnungsmarktes". Diese enthält unter anderem sechs Reportagen über Menschen, die von den aktuellen Verwerfungen auf dem Wohnungsmarkt besonders hart betroffen sind.

Die Broschüre und weitergehende Informationen finden Sie Internen Link öffnenhier.

Durch soziale Wohnungspolitik zu Gutem Wohnen für alle!

Wohnen ist ein existenzielles Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Doch in städtischen und ländlichen Regionen mangelt es zunehmend an bezahlbarem und würdigem Wohnraum. Für große Teile der Bevölkerung stellt die Versorgung mit geeignetem Wohnraum eine erhebliche Herausforderung dar, insbesondere für Menschen in besonderen Lebenslagen, wie Menschen mit Behinderung, Geflüchtete, wohnungslose Menschen, Rentnerinnen und Rentner oder Menschen in Armut.
Folgen dieser Entwicklung können erhebliche Einschränkungen in der Lebensqualität, die Beeinträchtigung von Teilhabechancen und Verdrängung sein. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt hat weitreichende Auswirkungen auf die sozialen Träger, wie Einrichtungen in der Eingliederungshilfe oder Frauenhäuser, indem sie Menschen mit Betreuungsbedarf abweisen müssen oder ihnen der Wohnraum gekündigt wird. Der Paritätische Gesamtverband setzt sich für eine soziale Wohnungspolitik ein, die gutes Wohnen für alle schafft.

Aktuelles

Kernpunkte für ein gutes Barrierefreiheitsrecht

Die Umsetzung des European Accessibility Act (EAA) in deutsches Recht ist ein Meilenstein: Erstmals werden dann in Europa umfassende Anforderungen an die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen auch privater Anbieter gemacht. Der Paritätische gehört zu den Erstunterzeichnenden eines Papiers mit fünf Kernforderungen, an denen sich ein gutes Barrierefreiheitsrecht messen lassen muss.

Im Vorfeld der Veröffentlichung des Gesetzentwurfs zur Umsetzung des EAA führt das Forderungspapier fünf Forderungen auf:
1. Den EAA ambitioniert und effektiv umsetzen
2. Barrierefreiheit umfassend gewährleisten
3. Diskriminierungsschutz stärken
4. Barrierefreiheit fördern
5. Partizipation gewährleisten

Die spezifischen Forderungspunkte sind dem beigefügten Papier zu entnehmen. Wer Interesse hat, in den Verteiler für weitere Aktivitäten und Informationen zum Thema mit aufgenommen zu werden wende sich an Ottmar Miles-Paul unter info(at)barrierefreiheitsgesetz.org210219_Kernpunkte_Barrierefreiheitsrecht.Erstunterstützer.pdf210219_Kernpunkte_Barrierefreiheitsrecht.Erstunterstützer.pdf210225_Kernpunkte Barrierefreiheitsrecht_Leichte Sprache.pdf210225_Kernpunkte Barrierefreiheitsrecht_Leichte Sprache.pdf


Regionale Aktivitäten

Die Auswirkungen des Mangels an bezahlbaren und passenden Wohnraum auf die Soziale Arbeit sind bundesweit in Stadt und Land zu spüren. Neben dem Paritätischen Gesamtverband sind Paritätische Landesverbände auf unterschiedliche Weise im Bereich "Wohnen" aktiv. Eine Übersicht zu den regionalen Aktivitäten finden sich auf der nachfolgenden Seite. Internen Link öffnenWeiterlesen

Kontakt

Fenster zum E-Mail-Versand öffnenJennifer Puls
Referentin für Fachpolitische Grundsatzfragen
Tel.: 030|24636|338  

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