Machen Sie mit!

Gehen Sie mit uns auf die Straße!

Wir wollen uns wehren.

Gemeinsam.

Wir wollen: unsere Meinung sagen.

Wir wollen: unsere Meinung zeigen.

Am 17.September  2016.

In 7 deutschen Groß-Städten:

Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart

 

Wir wehren uns gegen:

CETA und TTIP

Wir wollen nicht, dass CETA und TTIP für Deutschland gilt.

Wir wollen, dass der Handel in der Welt gerecht ist.

Unsere Politiker und Politikerinnen sollen NEIN sagen zu CETA und TTIP.

 

Was sind CETA und TTIP?

CETA und TTIP sind Abmachungen.

CETA und TTIP ist der Name von diesen Abmachungen.

Ein anderes Wort für Abmachungen ist: Vertrag.

Diese Länder wollen miteinander etwas abmachen:

·        die Vereinigten Staaten von Amerika

·        Kanada

·        die europäische Union

Zur europäischen Union gehören viele Länder.

Auch Deutschland gehört zur europäischen Union.

Union ist ein anderes Wort für Gruppe oder Gemeinschaft.

In CETA und TTIP geht es um dieses Thema:

Es geht um den Handel und um Dienst-Leistungen.

Handel ist der Verkauf von Waren.

Zum Beispiel:

Wenn eine Firma etwas in einem anderen Land verkauft.

Dienst-Leistungen sind Arbeiten, die eine andere Person für sie macht.

 

Es soll eine Frei-Handels-Zone geben.

Das heißt:

Man muss in Deutschland keine Zoll-Gebühren bezahlen.

Wenn man in Amerika oder Kanada etwas kauft.

Normalerweise muss man für Waren aus dem Ausland Zoll bezahlen.

 

Mit CETA und TTIP gehen Geschäfte schneller und einfacher.

Das hört sich erst mal gut an.

Mit CETA und TTIP würden sich aber auch viele Sachen verschlechtern.

Viele gute Sachen würden damit abgeschafft oder schlechter.

 

Wir haben Angst, dass Folgendes passiert:

 

•        Waren werden schlechter.

Es interessiert nur noch der Preis.

Ob die Ware gut ist, ist nicht mehr wichtig.

Der private Kunde oder die Kundin verliert Rechte.

Es wird weniger kontrolliert, ob Waren gut sind.

 

•        Die soziale Arbeit für Menschen wird schlechter oder weniger.

Soziale Arbeit ist die Arbeit mit:

-        Menschen mit Behinderungen

-        armen Menschen

-        kranken Menschen

-        wohnungslosen Menschen

-        und anderen Menschen in Not

 

Es kann sein, dass hier Geschäfte-Macher tätig werden.

Die interessieren sich dann vielleicht nur für das Geld.

Sie interessieren sich vielleicht nicht für die Menschen.

 

•        Arbeit-Nehmer und Arbeit?Nehmerinnen verlieren Rechte.

Ihre Arbeits-Bedingungen werden schlechter.

Sie werden schlechter bezahlt.

Sie müssen länger arbeiten.

 

•        Es wird schlechter mit der Umwelt umgegangen.

Nahrungs-Mittel werden künstlich verändert.

Tier-Schutz an Stelle der Massen-Tierhaltung wird nicht gefördert.

Es wird keine gute Landwirtschaft gemacht.

Es geht den Menschen, den Tieren und den Pflanzen nicht gut in dieser Landwirtschaft.

 

•        Firmen bestimmen zu viel in der Welt.

Es wird noch mehr so, dass Geld die Welt regiert.

•        Arme Länder werden noch ärmer.

Dort werden noch mehr Menschen hungern.

 

•        Die deutsche Politik und die Gerichte verlieren Einfluss.

Wir bestimmen über unser Leben und unsere Gesellschaft nicht mehr selbst.

 

Alle diese Dinge wollen wir nicht.

Uns gefällt nicht, dass CETA und TTIP geheim besprochen werden.

Es geht uns alle an, was da drin steht.

Wir wollen wissen, was in der Abmachung steht.

 

Darum gehen wir am 17.September 2016 mit über 250 Tausend Menschen auf die Straße.

Das sind so viele Menschen, wie in einer großen Stadt leben.

Wir gehen in vielen Städten auf die Straße:

In Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart.

Wir wollen zeigen, dass wir viele sind.

Wir machen eine Demonstration.

Das heißt:

Wir zeigen, dass wir nicht einverstanden sind.

Dass wir CETA und TTIP nicht wollen.

Machen Sie mit!

Es geht auch um Ihre Rechte!

Lassen Sie uns CETA und TTIP verhindern.

CETA und TTIP stoppen!

 

Leitet Herunterladen der Datei einDownload Aufruf in leichter Sprache

 

Dieser Text wurde erstellt vom:

Kompetenz-Zentrum Leichte Sprache

PARITÄTISCHES Zentrum

Marktplatz 6

56457 Westerburg

Fon: 0 26 63/91 96 71

Fax: 0 26 63/26 67

Mail: info@leicht-sprechen.de

HP:  www.leicht-sprechen.de

Der Text wurde gemäß den Bestimmungen des Netzwerks Leichte   

Sprache von Menschen aus der Zielgruppe geprüft.

Leitung: Vera Apel-Jösch, (ass.jur.)

Träger: DER PARITÄTISCHE, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.

Feldmannstr.92, 66119 Saarbrücken

1.Vors.: Prof. Reiner Feth

Landesgeschäftsführer: Wolfgang Krause

Vereinsregister: Amtsgericht Saarbrücken VR 2490

Steuernr.: Finanzamt Saarbrücken 040/140/06120

Mitglied im Netzwerk Leichte Sprache

Redaktion: Vera Apel-Jösch

Lektorat: Anja Bereznai

Prüfer: Prüflesergruppe  (Lebenshilfe Altenkirchen)  

S
U
B
M
E
N
Ü