Auch wenn die Einsicht teilweise lang gedauert hat, ist mittlerweile unumstritten, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Es gilt die damit verbundenen vielfältigen Chancen und Herausforderungen, die das gemeinsame Zusammenleben mit sich bringt, anzunehmen und diese mit einer Grundhaltung von Anerkennung und Wertschätzung der Diversität hierzulande auszugestalten.  

Der Paritätische Gesamtverband setzt  sich für eine vielfältige Gesellschaft ein, bei der alle Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, politische Überzeugung, Alter oder Geschlecht gleiche Rechte genießen.  Wir setzen durch unsere Mitgliedorganisationen drei Bundesprogramme um, bei denen die Einwanderungsgesellschaft, durch Beratung, Begegnung und punktuelle Unterstützung Tag für Tag mitgestaltet wird.

Wir setzen einen Schwerpunkt in der Arbeit mit Migrantenorganisationen und  kooperieren  in verschiedenen Bereichen. Um ihnen eine eigenständige Stimme im Verband zu geben, fördert der Paritätische die Arbeit des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen.

Mit Hilfe unserer unterschiedliche Publikationen, Stellungnahmen und Fachinformationen leisten wir einen Beitrag für die politische und fachliche Auseinandersetzung mit den  Themen Migration und Integration und  engagieren uns  für  gleichberechtigte Teilhabe ein. 

Dritte Änderung der Integrationskursverordnung

Mit der dritten Änderung der Integrationskursverordnung (IntV) soll der Zugang zu Integrationskursen beschleunigt werden

Das Bundeskabinett hat am 14.06.2017 die Dritte Verordnung zur Änderung der Integrationskursverordnung beschlossen, wodurch eine schnellere Teilnahme am Integrationskurs ermöglicht werden soll.

Neben der seit Anfang 2017 beschlossenen Wiedereinführung der integrationskursbegleitenden Kinderbetreuung und der Verzahnung von sprachlichen und berufsbezogenen Maßnahmen ist nun in der IntV festgeschrieben, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ab sofort verpflichtete Teilnehmer/-innen einem bestimmten Kursträger zuweisen soll. Teilnahmeberechtigte kann das BAMF an einen bestimmten Kursträger verweisen. Dabei sind die Verpflichteten angehalten, innerhalb von sechs Wochen mit einem dem Ergebnis des Einstufungstests entsprechenden Kurs zu beginnen.

Ein weiterer zentraler Einschnitt in das bisherige Integrationskurssystem ist das neue Prinzip, Einstufungstests zentral durchzuführen. Bisher lag die Zuständigkeit der Durchführung von Einstufungstests bei den Integrationskursträgern. Auch hier wird als Grund die Beschleunigung des Anmeldeverfahrens genannt.

Die Änderung der Verordnung führt dazu, dass zum einen Kursträger an die Zuweisungspflicht des BAMF gebunden sind und sie zum anderen Kompetenzen abgeben müssen. Für die über 70 Kursträger im Paritätischen Wohlfahrtsverband bedeutet die Änderung der IntV eine enorme Umstellung in der Organisation von Kursen.

Die neue Integrationskursverordnung finden Sie hier:

IntV_2017.pdfIntV_2017.pdf


Dritte Änderung der Integrationskursverordnung

Mit der dritten Änderung der Integrationskursverordnung (IntV) soll der Zugang zu Integrationskursen beschleunigt werden

Das Bundeskabinett hat am 14.06.2017 die Dritte Verordnung zur Änderung der Integrationskursverordnung beschlossen, wodurch eine schnellere Teilnahme am Integrationskurs ermöglicht werden soll.

Neben der seit Anfang 2017 beschlossenen Wiedereinführung der integrationskursbegleitenden Kinderbetreuung und der Verzahnung von sprachlichen und berufsbezogenen Maßnahmen ist nun in der IntV festgeschrieben, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ab sofort verpflichtete Teilnehmer/-innen einem bestimmten Kursträger zuweisen soll. Teilnahmeberechtigte kann das BAMF an einen bestimmten Kursträger verweisen. Dabei sind die Verpflichteten angehalten, innerhalb von sechs Wochen mit einem dem Ergebnis des Einstufungstests entsprechenden Kurs zu beginnen.

Ein weiterer zentraler Einschnitt in das bisherige Integrationskurssystem ist das neue Prinzip, Einstufungstests zentral durchzuführen. Bisher lag die Zuständigkeit der Durchführung von Einstufungstests bei den Integrationskursträgern. Auch hier wird als Grund die Beschleunigung des Anmeldeverfahrens genannt.

Die Änderung der Verordnung führt dazu, dass zum einen Kursträger an die Zuweisungspflicht des BAMF gebunden sind und sie zum anderen Kompetenzen abgeben müssen. Für die über 70 Kursträger im Paritätischen Wohlfahrtsverband bedeutet die Änderung der IntV eine enorme Umstellung in der Organisation von Kursen.

Die neue Integrationskursverordnung finden Sie hier:

IntV_2017.pdfIntV_2017.pdf


Kontakt

Sergio Andrés Cortés Núñez
Referent für Migrationssozialarbeit
Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 24636-437
Mobil: 0173 148 21 21
mig(at)paritaet.org

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