Auch wenn die Einsicht teilweise lang gedauert hat, ist mittlerweile unumstritten, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Es gilt die damit verbundenen vielfältigen Chancen und Herausforderungen, die das gemeinsame Zusammenleben mit sich bringt, anzunehmen und diese mit einer Grundhaltung von Anerkennung und Wertschätzung der Diversität hierzulande auszugestalten.  

Der Paritätische Gesamtverband setzt  sich für eine vielfältige Gesellschaft ein, bei der alle Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, politische Überzeugung, Alter oder Geschlecht gleiche Rechte genießen.  Wir setzen durch unsere Mitgliedorganisationen drei Bundesprogramme um, bei denen die Einwanderungsgesellschaft, durch Beratung, Begegnung und punktuelle Unterstützung Tag für Tag mitgestaltet wird.

Wir setzen einen Schwerpunkt in der Arbeit mit Migrantenorganisationen und  kooperieren  in verschiedenen Bereichen. Um ihnen eine eigenständige Stimme im Verband zu geben, fördert der Paritätische die Arbeit des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen.

Mit Hilfe unserer unterschiedliche Publikationen, Stellungnahmen und Fachinformationen leisten wir einen Beitrag für die politische und fachliche Auseinandersetzung mit den  Themen Migration und Integration und  engagieren uns  für  gleichberechtigte Teilhabe ein. 

Datenanalyse der TK: Zuwanderer*innen entlasten die Gesetzliche Krankenversicherung.

Die von der Techniker Krankenkasse für Tagesspiegel Background ermittelten aktuellen Daten belegen, dass die Zuwanderung seit 2012 die Gesetzliche Krankenversicherung um etwa acht Miliarden Euro im Jahr entlastet. Ohne Zuwanderung wäre die Beitragsbelastung für Versicherte höher.

Bis 2012 waren die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland im Negativsog der demographischen Entwicklung. Die GKV schrumpfte, weil mehr Versicherte starben als geboren wurden. Das Durchschnittsalter stieg und mit ihm auch die Leistungsausgaben.Durch Zuwanderung stiegt die Zahl der Versicherten von 2013 auf 2019 um 4,7 Millionen. Zuwanderer*innen aus den Jahren 2013 bis 2019 stellten im vergangenen Jahr 6,4 Prozent der Versicherten. Sie zahlten 7,9 Prozent der Kassenbeiträge, nahmen aber nur 3,5 Prozent der Ausgaben in Anspruch. Hauptgrund dafür dürfte laut TK-Finanzchef Thomas Thierhoff sein, dass Zuwanderer*innen mit einem Durchschnittsalter von 30 Jahren jünger sind als der durchschnittliche TK-Versicherte. TK-Vorstandschef Jens Baas sieht in den Zahlen ein Beleg dafür, wie wichtig für Deutschland die Zuwanderung geworden ist.

Quelle: https://amp.tagesspiegel.de/wirtschaft/krankenkassen-zuwanderer-zahlen-deutlich-mehr-ein-als-sie-in-anspruch-nehmen/25531200.html


Datenanalyse der TK: Zuwanderer*innen entlasten die Gesetzliche Krankenversicherung.

Die von der Techniker Krankenkasse für Tagesspiegel Background ermittelten aktuellen Daten belegen, dass die Zuwanderung seit 2012 die Gesetzliche Krankenversicherung um etwa acht Miliarden Euro im Jahr entlastet. Ohne Zuwanderung wäre die Beitragsbelastung für Versicherte höher.

Bis 2012 waren die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland im Negativsog der demographischen Entwicklung. Die GKV schrumpfte, weil mehr Versicherte starben als geboren wurden. Das Durchschnittsalter stieg und mit ihm auch die Leistungsausgaben.Durch Zuwanderung stiegt die Zahl der Versicherten von 2013 auf 2019 um 4,7 Millionen. Zuwanderer*innen aus den Jahren 2013 bis 2019 stellten im vergangenen Jahr 6,4 Prozent der Versicherten. Sie zahlten 7,9 Prozent der Kassenbeiträge, nahmen aber nur 3,5 Prozent der Ausgaben in Anspruch. Hauptgrund dafür dürfte laut TK-Finanzchef Thomas Thierhoff sein, dass Zuwanderer*innen mit einem Durchschnittsalter von 30 Jahren jünger sind als der durchschnittliche TK-Versicherte. TK-Vorstandschef Jens Baas sieht in den Zahlen ein Beleg dafür, wie wichtig für Deutschland die Zuwanderung geworden ist.

Quelle: https://amp.tagesspiegel.de/wirtschaft/krankenkassen-zuwanderer-zahlen-deutlich-mehr-ein-als-sie-in-anspruch-nehmen/25531200.html


Kontakt

Sergio Andrés Cortés Núñez
Referent für Migrationssozialarbeit
Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 24636-437
Mobil: 0173 148 21 21
mig(at)paritaet.org

S
U
B
M
E
N
Ü