Auch wenn die Einsicht teilweise lang gedauert hat, ist mittlerweile unumstritten, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Es gilt die damit verbundenen vielfältigen Chancen und Herausforderungen, die das gemeinsame Zusammenleben mit sich bringt, anzunehmen und diese mit einer Grundhaltung von Anerkennung und Wertschätzung der Diversität hierzulande auszugestalten.  

Der Paritätische Gesamtverband setzt  sich für eine vielfältige Gesellschaft ein, bei der alle Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, politische Überzeugung, Alter oder Geschlecht gleiche Rechte genießen.  Wir setzen durch unsere Mitgliedorganisationen drei Bundesprogramme um, bei denen die Einwanderungsgesellschaft, durch Beratung, Begegnung und punktuelle Unterstützung Tag für Tag mitgestaltet wird.

Wir setzen einen Schwerpunkt in der Arbeit mit Migrantenorganisationen und  kooperieren  in verschiedenen Bereichen. Um ihnen eine eigenständige Stimme im Verband zu geben, fördert der Paritätische die Arbeit des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen.

Mit Hilfe unserer unterschiedliche Publikationen, Stellungnahmen und Fachinformationen leisten wir einen Beitrag für die politische und fachliche Auseinandersetzung mit den  Themen Migration und Integration und  engagieren uns  für  gleichberechtigte Teilhabe ein. 

Flucht und Menschenhandel

Der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V. (KOK e.V.) veröffentlicht Policy Paper "Flucht und Menschenhandel - Betroffene erkennen, unterstützen und schützen"

Das vom KOK e.V. veröffentlichte Policy Paper wirft einen genaueren Blick auf die gegenwärtige Situation und aktuelle Entwicklungen im Bereich Menschenhandel im Kontext von Flucht in Deutschland. Gleichzeitig bietet es Informationen zu den Orten der Ausbeutung und den Herkunftsländern der Betroffenen. Abschließend werden Handlungsempfehlungen an Bund und Länder sowie das deutsche Unterstützungssystem für Betroffene von Menschenhandel aufgestellt.

Eine Erkenntnis des Policy Papers ist, dass eine Zunahme von Betroffenen von Menschenhandel im Kontext von Flucht in den vergangenen zwei Jahren festgestellt werden kann, dies jedoch hauptsächlich in der steigenden Zahl von Westafrikaner_innen begründet liegt. Die Mehrzahl der Betroffenen wurde dabei auf dem Fluchtweg ausgebeutet. Eine große Herausforderung bestehe darin, alle Akteure, die Geflüchtete beraten und unterstützen, zu Indikatoren des Menschenhandel zu sensibilisieren und über spezialisierte Fachberatungsstellen zu informieren. Ein Fazit des Policy Papers ist, dass in Regionen und Kommunen, in denen Kooperationen bestehen, mehr Betroffene identifiziert werden.

Das Policy Paper finden Sie hier:
KOK Policy Paper.pdfKOK Policy Paper.pdf


Flucht und Menschenhandel

Der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V. (KOK e.V.) veröffentlicht Policy Paper "Flucht und Menschenhandel - Betroffene erkennen, unterstützen und schützen"

Das vom KOK e.V. veröffentlichte Policy Paper wirft einen genaueren Blick auf die gegenwärtige Situation und aktuelle Entwicklungen im Bereich Menschenhandel im Kontext von Flucht in Deutschland. Gleichzeitig bietet es Informationen zu den Orten der Ausbeutung und den Herkunftsländern der Betroffenen. Abschließend werden Handlungsempfehlungen an Bund und Länder sowie das deutsche Unterstützungssystem für Betroffene von Menschenhandel aufgestellt.

Eine Erkenntnis des Policy Papers ist, dass eine Zunahme von Betroffenen von Menschenhandel im Kontext von Flucht in den vergangenen zwei Jahren festgestellt werden kann, dies jedoch hauptsächlich in der steigenden Zahl von Westafrikaner_innen begründet liegt. Die Mehrzahl der Betroffenen wurde dabei auf dem Fluchtweg ausgebeutet. Eine große Herausforderung bestehe darin, alle Akteure, die Geflüchtete beraten und unterstützen, zu Indikatoren des Menschenhandel zu sensibilisieren und über spezialisierte Fachberatungsstellen zu informieren. Ein Fazit des Policy Papers ist, dass in Regionen und Kommunen, in denen Kooperationen bestehen, mehr Betroffene identifiziert werden.

Das Policy Paper finden Sie hier:
KOK Policy Paper.pdfKOK Policy Paper.pdf


Kontakt

Sergio Andrés Cortés Núñez
Referent für Migrationssozialarbeit
Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 24636-437
Mobil: 0173 148 21 21
mig(at)paritaet.org

S
U
B
M
E
N
Ü