Modellregionen

Die vier Modellregionen wurden in enger Abstimmung mit den jeweiligen Landesverbänden benannt. Berücksichtigung fand dabei:

  • der Urbanisierungsgrad (ländliche vs. städtische Gebiete),
  • die regionale Verschiedenartigkeit (west- und ostdeutsche Gebiete),
  • die Angebotsvielfalt der sozialen Träger des  Modellvorhabens,
  • die unterschiedliche Wohnraumversorgung.

Die Projektteams in den Regionen setzen sich aus Referentinnen und Referenten der Landesverbände, Vertreterinnen und Vertreter des bzw. der Träger und den Nutzerinnen und Nutzern zusammen. Der gesamte Umsetzungsprozess wird durch den Paritätischen Gesamtverband begleitet und unterstützt und durch den Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. evaluiert. Die Teilnahme an Workshops und Arbeitstreffen auf Bundesebene bietet den Modellregionen die Möglichkeit der Mitgestaltung und Steuerung.

In jeder Region wird zunächst eine Bedarfsanalyse und eine Erhebung der Barrieren und Ressourcen im Bereich Wohnraumerhaltung und Wohnraumbeschaffung von psychisch kranken Menschen durchgeführt. Die Ergebnisse dienen als Grundlage, um Lösungsansätze und individuelle Handlungskonzepte für die jeweilige Region zu erarbeiten. Dabei wird die Expertise des Projektbeirats und des Projektteams vor Ort genutzt. Fachdiskussionen mit den zuständigen Ministerien auf Bundes- und Länderebene und mit den Spitzenverbänden der Wohnungswirtschaft sollen die Modellprojekte vor Ort in der Umsetzung ihres Handlungskonzeptes unterstützen.

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