Wohnen ist ein existenzielles Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Doch in städtischen und ländlichen Regionen mangelt es zunehmend an bezahlbarem und vor allem würdigem Wohnraum.

Für große Teile der Bevölkerung stellt die Versorgung mit geeignetem Wohnraum heutzutage  eine erhebliche Herausforderung dar, insbesondere jedoch für Menschen in besonderen Lebenslagen, wie Menschen mit Behinderung, Geflüchtete, obdachlose Menschen, Rentnerinnen und Rentner oder Menschen in Armut.

Folgen dieser Entwicklung können das Verlassen gewohnter Nachbarschaften, erhebliche Einschränkungen in der Lebensqualität und die Beeinträchtigung von Teilhabechancen sein.

Die Situation auf dem Wohnungsmarkt hat zudem weitreichende Auswirkungen auf die sozialen Träger, wie Einrichtungen in der Eingliederhilfe oder Frauenhäuser, indem sie aus Mangel an bezahlbarem Wohnraum Menschen mit Betreuungsbedarf abweisen müssen oder ihnen der Wohnraum gekündigt wird.

Vor diesem Hintergrund setzt sich der Paritätische Gesamtverband für eine soziale Wohnungspolitik ein. Es ist die Aufgabe dieser Politik, allen Menschen einen ihren individuellen Bedürfnissen angemessenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Aktuelles

Mensch, du hast Recht!

70 Jahre alt und doch brandaktuell – die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Weltweit sind Menschen von Willkür, Gewalt und Entrechtung betroffen oder bedroht. Doch auch hierzulande heißt es für den Paritätischen und seine Mitgliedsorganisationen: Sich täglich um die Einhaltung, die Umsetzung und den Schutz der Menschenrechte einzusetzen.

Rund 300 Teilnehmer/-innen tauschten sich zu konkreten Praxiserfahrungen aus, formulierten politische Forderungen und entwickelten gemeinsame Aktionsideen. In insgesamt über 20 themenspezifischen Workshops wurde intensiv diskutiert. Ein besonderes Highlight war der "Menschenrechtsrundgang", bei dem Paritätische Mitgliedsorganisationen Einblicke in ihre praktische Arbeit gaben. Inspirierende Vorträge von Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, und von Prof. Dr. Nivedita Prasad („Soziale Arbeit: Eine Menschenrechtsprofession“) rundeten das Programm ab. 

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