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10. Bericht zur Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland vorgestellt

Fachinfo
Erstellt von Jenny Bonin

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoguz, legte dem Bundestag am 29. Oktober 2014 den 10. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland vor.

Anders als der Titel suggeriert, enthält der Bericht Daten zu Personen mit Migrationshintergrund, also nicht nur zu Ausländerinnen und Ausländern, aus den Jahren 2012 bis 2014. Der Bericht konzentriert sich schwerpunktmäßig auf die Bereiche Bildung – von frühkindlicher Bildung bis zum Studium – sowie Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die rechtliche Situation von Bürger/innen der Europäischen Union und von Zuwandererinnen und Zuwanderern aus Drittstaaten wird dargelegt, ebenso die Situation von Menschen mit Aufenthalt aus humanitären Gründen, Asylsuchenden und Flüchtlingen. Auch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit werden thematisiert.

Bei den Ergebnissen im Bereich Bildung zeigen sich Verbesserungen bei den schulischen Abschlüssen der Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Sie machen immer häufiger Abitur. Trotzdem sind sie an Hauptschulen weiterhin über- und an Gymnasien unterrepräsentiert. Im Bericht heißt es, der Bildungserfolg hänge immer noch von der sozialen Herkunft ab. Auch eine bessere Beteiligung am Ausbildungsmarkt von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist bislang nicht erkennbar. Als eine Ursache nennt der Bericht Diskriminierung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Auch auf dem Arbeitsmarkt zeigen sich Diskrepanzen: Trotz der positiven Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt ist die Arbeitslosenquote bei Ausländern weiterhin mehr als doppelt so hoch als bei Deutschen.

Der Bericht sowie eine Kurzfassung finden sich unter folgendem Link:

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/IB/Artikel/Allgemein/2014-10-29-10-lagebericht.html

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