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Neugefasste Zweite Förderrichtlinie des Bundesprogramms "Ausbildungsplätze sichern" veröffentlicht

Ausbildungsbetriebe sollen gerade in Corona-Zeiten noch stärker unterstützt werden, damit mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Zu diesem Zweck ist die 2. Förderrichtlinie des Bundesprogramms "Ausbildungspläötze sichern" neugefasst worden und heute veröffentlicht worden

Heute ist die neugefasste Zweite Förderrichtlinie des Bundesprogramms "Ausbildungsplätze sichern" veröffentlicht worden. Im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung hat man sich darauf geeinigt, dass versucht werden soll, die in diesen Pandemiezeiten bedrohten Ausbildungsplätze durch eine erweiterte Förderung der Betriebe doch noch zu erhalten. Im zweiten Teil der Förderungsrichtlinie wird nun die Verbund- und Auftragsausbildung besser ausgestattet und leichter zugänglich gemacht. GGf. kann die Auftrags- und Verbundausbildung auch von sog. Ausbildungsdienstleistern ausgeführt werden und wäre für Träger auch interessant.

In der Förderrichtlinie wird die Förderung der Auftrags- und Verbundausbildung und von Prüfungsvorbereitungen geregelt.

Auftrags- und Verbundausbildung

Bei einer Auftragsausbildung werden einzelne Teile einer Ausbildung außerhalb des eigentlichen Ausbildungsbetriebes durchgeführt. In einer Verbundausbildung bilden Betriebe gemeinsam mit anderen Unternehmen oder Bildungsträgern Auszubildende aus.

  • In der Förderung einer Auftrags- oder Verbundausbildung wird die Mindestlaufzeit von sechs Monaten auf vier Wochen verkürzt, die Höhe der Förderung nach der Laufzeit bemessen (450 Euro pro Woche). Insgesamt können bis zu 8100 Euro gezahlt werden. Die Begrenzung der Unternehmensgröße für die Antragsberechtigung von Stammausbildungsbetrieben wird auf bis zu 499 Mitarbeitende angehoben. Für Interimsausbildungsbetriebe entfällt die Begrenzung der Unternehmensgröße ersatzlos.


Prüfungsvorbereitung

  • Für pandemiebetroffene Unternehmen können die Kosten für externe Prüfungsvorbereitungslehrgänge für Auszubildende im Jahr 2021 hälftig bezuschusst werden, maximal mit 500 Euro pro Auszubildender oder Auszubildenden. Voraussetzung ist, dass den Auszubildenden die Teilnahme am Prüfungsvorbereitungskurs ohne Eigenbeteiligung an den Kosten durch den Ausbildungsbetrieb zur Verfügung gestellt werden und die Auszubildenden regelmäßig an dem Kurs teilnehmen.


Die Förderung der Auftrags- und Verbundausbildungen sowie der Zuschuss für externe Abschlussprüfungsvorbereitungskurse können bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) www.kbs.de/bpa beantragt werden.


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