Die Presseschau 27. Juli 2020

Die Presseschau des Paritätischen Gesamtverbandes. In den letzten beiden Wochen war der Verband mit folgenden Themen in den Medien: Hartz IV-Regelsätze, Kinderarmut und der "freiwillige Heimatdienst."

Gesetzentwurf BMAS zu Hartz IV Regelsätzen
  •  „Was wir bei der Berechnung der Regelsätze erleben ist keine Statistik, sondern ihr Missbrauch. Allein wenn die Bundesregierung das von ihr selbst gewählte Statistikmodell konsequent und methodisch sauber anwenden würde, müsste der Regelsatz nicht bei 439 Euro, sondern bei über 600 Euro liegen.“ Ulrich Schneider auf Öffnet externen Link in neuem Fensterspiegel.de
  • „439 Euro monatlich, darunter beispielsweise nur 1,58 Euro für Bildung, müssen für die Betroffenen wie ein schlechter Scherz auf ihre Kosten wirken.“ Joachim Rock im Interview mit Öffnet externen Link in neuem FensterNeues Deutschland.
  • „Das Problem besteht darin, dass Hartz IV bedeutet, dass die Familien häufig wirkliche Existenzängste haben. Die wissen in der Hälfte des Monats nicht mehr, wie es weitergehen soll.“, Ulrich Schneider im Interview mit dem Öffnet externen Link in neuem FensterDomradio.
  • Öffnet externen Link in neuem FensterFOCUS
  • Öffnet externen Link in neuem FensterJunge Welt
  • Öffnet externen Link in neuem FensterEvangelisch.de
Kinderarmut
  • „Das Problem in Deutschland ist, dass diese Kinderarmut hausgemacht ist. Wir sind ein ungeheuer reiches Land, mit über 3 Billionen Euro Inlandsprodukt bräuchten wir Armut nicht dulden, wir könnten sie beseitigen, aber es passiert nichts.“ Ulrich Schneider im Öffnet externen Link in neuem FensterDeutschlandfunk.
  • „Arm sein für Kinder in Deutschland heißt ausgegrenzt zu sein. Arm zu sein in Deutschland heißt für diese Kinder in Familien groß zu werden, in denen wirklich Existenzangst herrscht, wo Eltern häufig völlig resigniert und desillusioniert sind, weil sie sich wirklich abrackern und auf keinen grünen Zweig kommen.“ Supernova Das Leftstyle Magazin

Vorschlag Kramp-Karrenbauer zu freiwilligem Heimatdienst  
  • “Wo ist die Wertschätzung für die Arbeit, die unsere Freiwilligen im sozialen und ökologischen Bereich leisten? Menschen die freiwillig in der Pflege, Alten- oder Behindertenhilfe arbeiten, bekommen nicht mal ihr S-Bahn-Ticket ersetzt” Ulrich Schneider im Gespräch mit dem Öffnet externen Link in neuem FensterRedaktionsnetzwerk Deutschland
  • „In der Grundausbildung bekommt ein Soldat einen Sold von 1.550 Euro. Ein junger Mensch, der sich verpflichtet, ein Jahr lang im Pflegeheim schwere Arbeit zu leisten, bekommt maximal 300 Euro Taschengeld.“ Ulrich Schneider in Öffnet externen Link in neuem FensterDeutschlandfunk Nova
  • Öffnet externen Link in neuem FensterDeutsche Welle
  • Öffnet externen Link in neuem FensterZDF.de
  • Öffnet externen Link in neuem FensterZeit online
  • Öffnet externen Link in neuem FensterRTL.de
  • Öffnet externen Link in neuem FensterN-tv.de

S
U
B
M
E
N
Ü