BMG legt Eckpunkte zur Stärkung der Geburtshilfe vor

Das Bundesgesundheitsministerium plant durch Änderungsanträge im Rahmen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes Regelungen zur Stärkung der Geburtshilfe zu treffen. Zu den vorgesehenen Maßnahmen liegen nun Eckpunkte des Ministeriums vor.

Das Ministerium plant:
- Ein Gutachten zur stationären Hebammenversorgung in Auftrag zu geben.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Hebammen und Entbindungspfleger zu verbessern. Hierbei sollen auch Betreuungsbedarfe rund um die Uhr - jenseits der üblichen Öffnungszeiten von Kitas abgedeckt werden.
- Erleichterung der Hebammensuche durch eine öffentlich bereitgestellte Vertragspartnerliste.
- Förderung der Rückkehr von Hebammen und Entbindungspflegern in den Beruf durch Informations- und Öffentlichkeitskampagnen.
- Akademisierung der Hebammenausbildung. Das zukünftige Hebammenstudium soll sich am dualen Studium orientieren und einen hohen Praxisanteil aufweisen.

Eckpunktepapier_Sofortmaßnahmen zur Stärkung der Geburtshilfe.pdfEckpunktepapier_Sofortmaßnahmen zur Stärkung der Geburtshilfe.pdf


Unsere nächste Veranstaltung

21.05.2019 10:30
Auf dem Fachtag wird die aktuelle Situation der in den Einrichtungen lebenden Kindern und Jugendlichen insbesondere mit Blick auf deren Zugänge zur Schulbildung verdeutlicht. Mit Schaffung der so genannten AnkER, Transit-, Aufnahme- oder Landeseinrichtungen scheint das grundsätzliche Recht und die Pflicht zur Schule zu gehen nicht mehr zu gelten. Nachweislich über Monate spielt sich das Leben vieler der dort untergebrachten geflüchteten Kinder und Jugendlichen fast ausschließlich in den Grenzen der Einrichtungen ab. Einen Zugang zur Regelschule gibt es für die Dauer des Aufenthaltes nicht. Bildungs- und Betreuungsangebote in den Einrichtungen unterliegen höchst eigenen Maßstäben und Realitäten, die an ein Äquivalent zur Regelschule nicht heranreichen. Das vom Paritätischen Gesamtverband in Auftrag gegebene Rechtsgutachten zum Recht auf Bildung und Zugang zur Regelschule für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Aufnahmeeinrichtungen verdeutlicht, wie das international als auch europäisch und verfassungsrechtlich verbuchte „Recht auf Bildung“ eng mit dem Recht und der Pflicht des Zugangs zu einer Regelschule verbunden ist und wie hoch die Rechtfertigungsanforderungen bezüglich eines Eingriffes in dieses Recht sind. Gleichzeitig sollen Argumentationsmöglichkeiten vermittelt und Handlungsoptionen zur Einforderung des Zuganges zur Regelschule für die Kinder und Jugendlichen in den Einrichtungen dargestellt werden.
  Ort: Centre Monbijou

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