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Sozial gerecht: Kinderarmut stoppen!

Am Welttag für soziale Gerechtigkeit macht das Bündnis Kindergrundsicherung auf das drängende Problem der Kinderarmut in Deutschland aufmerksam. Der Paritätische Gesamtverband ist seit September 2017 Mitglied im Bündnis Kindergrundsicherung. Etwa 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche sind armutsgefährdet, mehr als jedes fünfte Kind. Die Einführung einer Kindergrundsicherung würde damit Schluss machen. Neu angepasst hat das Bündnis seine Zahlen für 2018: Ein Kind braucht aktuell 619 Euro im Monat für ein gutes Aufwachsen.

Ursachen und Folgen von Kinderarmut sind seit Jahren bekannt, die traurige Realität zeigt jedoch: Bei den betroffenen Familien kommt vom Flickenteppich staatlicher Fördermaßnahmen meist nicht genügend an. Zu kompliziert, zu bürokratisch und stigmatisierend ist die Familienförderung in Deutschland. Und Kinderarmut setzt sich fort: Wer als Kind finanziellen Mangel leidet, hat oft auch später im Leben die schlechteren Chancen.

Näheres zum Bündnis Kindergrundsicherung mit konkreten Vorschlägen, Hintergründen und einem Fragen-Antworten-Katalog unter: www.kinderarmut-hat-folgen.de

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