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Am 4. September 2018 fand der Workshop des Forums Rettungswesen und Katastrophenschutz "Erste-Hilfe-Box & Co.: Katastrophenschutz in Kitas, Behinderten- und Altenhilfeeinrichtungen" in Berlin statt

Das Katastrophenschutzsystem in der Bundesrepublik Deutschland befindet sich aufgrund der veränderten Sicherheitslage und aktueller Bedrohungslagen in Europa, aber auch wegen des Klimawandels in einem Veränderungsprozess. Die Bundesregierung reagierte 2016 mit dem „Konzept Zivile Verteidigung“ (KZV) auf diese Veränderungen und hat damit für alle Hilfsorganisationen weitreichende Anpassungsbedarfe definiert, um die Bevölkerung auch künftig gut vor Unwettergefahren und Katastrophen zu schützen. Leider werden insbesondere vulnerable, besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen nicht ausreichend stark in den offiziellen Konzeptionen und Rahmenempfehlungen berücksichtigt. Aus diesem Grund hat das FORUM Rettungswesen und Katastrophenschutz im Paritätischen – bestehend aus dem ASB, der DRLG und dem Bundesverband Rettungshunde - im Dezember 2017 ein erstes Positionspapier zu diesem Thema veröffentlicht.

Aufbauend auf das Positionspapier wurd in diesem Workshop von den Teilnehmer/-innen die Thematik des Katastrophenschutzes beleuchtet und die besondere Relevanz für vulnerable Personengruppen herausgearbeitet. Die Veranstaltung begann mit der Begrüßung durch Joachim Hagelskamp, Bereichsleiter Gesundheit, Teilhabe und Dienstleistungen, Der Paritätische Gesamtverband in Berlin. Im Anschluss referierte Jürgen Schreiben, Generalsekretär, Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) in Kirchseeon, über "Kinder, Menschen mit Behinderungen und pflegebedürftige Menschen in Evakuierungsszenarien".
Seinen Vortrag finden Sie hier Praesentation_Schreiber.pdfPraesentation_Schreiber.pdf

Philipp Wilding, Referent Grundsatzangelegenheiten des Bevölkerungsschutzes, Ehrenamt, Risikoanalyse, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn, informierte die Teilnehmer/-innen über die "Mechanismen des Bevölkerungsschutzes in der Bundesrepublik".
Dies ist seine Präsentation Praesentation_Wilding.pdfPraesentation_Wilding.pdf

Am Nachmittag wurden in drei parallelen Foren die Bedarfe verschiedener Zielgruppen identifiziert, da die Evakuierung einer stationären Pflegeeinrichtung aufgrund der Bergung eines Blindgängers, die Betreuung von Menschen mit Behinderungen und chronisch kranken Menschen während eines Hochwassers und die medizinische Versorgung und Betreuung von Säuglingen und (Klein-)Kindern in Turnhallen alle Beteiligten – auch die Hilfsorganisationen - vor besondere Herausforderungen stellt.

Die Präsentationen und Ergebnisse finden Sie hier:

Forum 1: Bedarfe von älteren Menschen und Pflegebedürftigen, Moderation Joachim Hagelskamp und Sibylle Dölling, stellv. Geschäftsführerin Qualitätsmanagement, Arbeiter-Samariter-Bund(ASB) Regionalverband LeipzigErgebnisse_Forum_1.pdfErgebnisse_Forum_1.pdf180918_Praesentation_Doelling_Forum_1.pdf180918_Praesentation_Doelling_Forum_1.pdf



Forum 2: Bedarfe von Säuglingen und Kleinkindern, Moderation Nadine Göhs, Leiterin des Trainingszentrums ASB Bremen-Ost
Ergebnisse_Forum_2.pdfErgebnisse_Forum_2.pdf



Forum 3: Bedarfe von Menschen mit Behinderungen, Moderation Andreas Klingberg, Teamleiter Einsatzdienste, Bundeszentrum Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bad Nenndorf180918_Praesentation_Ergebnisse_Klingberg_Forum_3.pdf180918_Praesentation_Ergebnisse_Klingberg_Forum_3.pdf

Das Postitionspapier des Forums Rettungswesen und Katastrophenschutz können Sie hier nachlesen
Positionspapier_Katastrophenfall_Bedarfe_vulnerable Personengruppen.pdfPositionspapier_Katastrophenfall_Bedarfe_vulnerable Personengruppen.pdf


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