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Chancen der Digitalisierung in der Notfallversorgung nutzen

Der Verbandsrat des Paritätischen Gesamtverbandes hat ein Positionspapier zur bevorstehenden Reform der Notfallversorgung beschlossen. Darin fordert er den Gesetzgeber auf, im Zuge der bevorstehenden Reform zu ermöglichen, dass innovative, digitale Entwicklungen in der Notfallrettung Einzug in die Regelversorgung des Deutschen Rettungswesens erhalten.

Um die Chancen der Digitalisierung in der Notfallversorgung nutzen zu können, gilt es:
- Das therapiefreie Intervall im Notfall durch eine Benachrichtigung qualifizierter Ersthelfer zu verkürzen. Hierfür gibt es Applikationen, wie die "Mobilien Retter" oder "Meine Stadt hilft". Auf diese Weise könnten jährlich schätzungsweise 10.000 Menschenleben gerettet werden.
- Leitstellen so auszustatten, dass sie Advanced Mobile Location (AML) nutzen können.
- Videotelefonie bei Notrufen ermöglichen.
- Den bundesweiten barrierefreien Notruf bekannter zu machen und zu evaluieren.
- Den Datenaustausch zwischen dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst und den Leitstellen zu ermöglichen.
- Die Chancen der Telemedizin zu nutzen.
- Systeme zur Anzeige von Behandlungs- und Bettenkapazitäten von Krankenhäusern in Rettungswagen bundesweit zu etablieren.

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