Neu

Fachtagung "Wie weiter mit dem Europäischen Sozialfond (ESF) ab 2021?" am 9. Oktober 2018 in Berlin

Die Fachtagung "Wie weiter mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) ab 2021?" soll einen Ausblick auf die nächste Förderperiode der ESF- Bundesprogamme geben. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Paritätische Mitgliedsorganisationen, die den Fachtag für zukünftige Antragsstellungen nutzen können, um sich über prospektive Fördergebiete, die vorraussichtliche Mittelhöhe und verwaltungstechnische Neuerungen zu informieren. Des Weiteren wird es die Möglichkeit der Vernetzung relevanter Akteure geben, um gute Voraussetzungen für neue erfolgreiche ESF-Projekte zu schaffen.

Der Europäische Sozialfonds (kurz: ESF) kann auf eine mehr als sechzigjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Wenn auch mit Höhen und Tiefen, so hat er zur sozialen Stabilisierung des Europäischen Wirtschaftsraums einen nicht unwesentlichen Beitrag geleistet. Deutschland erhält aus dem ESF in der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2020, verteilt auf Bund und Länder, rund 7,5 Milliarden Euro. 26 ESF-Bundesprogramme, inklusive des Partnerschaftsprogramms rückenwind+, werden im genannten Zeitraum umgesetzt. Hinzu kommt der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP). Mit den entsprechenden Übergangsfristen (n+3) können die ESF-Mittel noch in den nächsten fünf Jahren genutzt werden. Die Erfolge werden allerdings in der laufenden Förderperiode auch durch einen scheinbaren Wettbewerb zwischen EU-Richtlinien und deutschem Haushaltsrecht um die größten Verwaltungshürden getrübt. Da Änderungen in einer laufenden Förderperiode äußerst aufwendig sind, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bereits 2016 mit einem Vorschlag zum „Lean Fund Management“ auf die bestehenden Schwierigkeiten reagiert. Inzwischen sind die Haushaltsverhandlungen für die Europäische Union (MFR 2021–2017) und die Planungen für den ESF und EHAP ab 2021 in vollem Gange.

Wie geht es mit dem ESF ab 2021 weiter?
Welche Fördergebiete werden berücksichtigt?
Wieviel Geld steht wahrscheinlich zur Verfügung?
Welche Ziele werden mit dem ESF zukünftig verfolgt?
Wie können die Zielgruppen noch besser erreicht werden?
Wie können die Ergebnisse aus den laufenden Projekten verstetigt werden?
Was hat sich bewährt, was sollte verändert werden?
Welche verwaltungstechnischen Neuerungen sind geplant bzw. dringend notwendig?

Auch wenn abschließende Antworten zum Zeitpunkt der Fachtagung noch nicht möglich sind, wird sich der Paritätische an den Vorbereitungs- und Planungsprozessen langfristig und konstruktiv beteiligen.

Die BAGFW AG Strukturfonds hat ihrerseits ein Eckpunktepapier verabschiedet und auf vielfältigen Veranstaltungen mit der Europäischen Kommission, dem Parlament und dem Rat diskutiert.

Die Fachtagung des Paritätischen Gesamtverband e. V. widmet sich diesen Fragestellungen vor allem aus der Sicht der Zielgruppen und der Arbeit der Mitgliedsorganisationen vor Ort. Aus den Erfahrungen lernend, soll ein konstruktiver Dialog zwischen den alten und möglichst auch neuen Projektträgern, dem BMAS und dem Vertreter der BAGFW im ESF-Bundesbegleitausschuss angeregt werden. Ziel ist eine nachhaltige Vernetzung der Akteure, um damit den Grundstein für neue erfolgreiche ESF-Projekte zu legen.



Wann? \t\t09.10.2018 von ca.10:00 bis ca.16:30 Uhr
Wo? \t\tTagungszentrum Centre Monbijou

      Oranienburger Straße 13/14
      10178 Berlin


Veranstalter: \tDer Paritätische Gesamtverband, Oranienburger Str. 13-14,
\t\t10178 Berlin

Auskünfte:\tTelefon: 030 24636-344 (Frau Fuchs)
\t\tMail: europa@parität.org




S
U
B
M
E
N
Ü