Neu

Gedenktag

"Gegen das Vergessen - Aus der Geschichte lernen" am 31.08. und 01.09.2018 in Berlin

Zum 7. Mal veranstalten die 14 Verbände des Kontaktgespräches Psychiatrie am ersten Septemberwochenende die Veranstaltung »Gegen das Vergessen – Aus der Geschichte lernen«. »Euthanasie« und Zwangssterilisation von Menschen mit Behinderungen wurden in der NS-Diktatur möglich, nachdem sie zuvor als »unheilbar« und »lebensunwert« erklärt wurden.

Immer mehr Angehörige psychisch erkrankter Menschen in der NS-Zeit stellen Fragen zum damaligen Geschehen, recherchieren und treten an die Öffentlichkeit heran. Dieses Jahr bilden deshalb die Angehörigen den thematischen Schwerpunkt der Veranstaltung »Gegen das Vergessen - Aus der Geschichte lernen«, dem Begleitprogramm zur Gedenkveranstaltung für die Opfer von »Euthanasie« und Zwangssterilisation. Die Vorträge beschäftigen sich mit geschichtlichen und aktuellen Entwicklungen und Realitäten (Friedrich Leidinger) und mit der Bewegung der Angehörigen, welche sich der Suche nach dem Schicksal ihrer Familienmitglieder und dem Umgang damit sowohl nach außen als auch innerhalb der eigenen Familie widmet. (Sigrid Falkenstein und Renate Michel)

Die Gedenkveranstaltung findet am 1. September und das Begleitprogramm am 31. August. 2018 in Berlin statt. Weitere Informationen können dem anliegenden Flyer entnommen werden.

Gedenktag-2018_web.pdf


S
U
B
M
E
N
Ü