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Großdemonstrationen am 19. Mai 2019 in sieben deutschen Städten: "Ein Europa für Alle - Deine Stimme gegen Nationalismus"

Aktuelle Informationen zu Programm und Routen der sieben Demonstrationen

Im Rahmen eines EU-weiten Aktionstages werden am Sonntag, den 19. Mai, Zehntausende auf die Straße gehen, um gegen Rassismus und Nationalismus zu demonstrieren. Unter dem Motto „Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus!“ ruft ein bundesweites Bündnis aus mehr als 250 Organisationen und Initiativen aus der Zivilgesellschaft zu Demonstrationen auf. Zeitgleich werden an sieben Orten in Deutschland (Berlin, Frankfurt a.M., Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart) unter demselben Motto Großdemonstrationen stattfinden.

Ulrich Schneider (Hauptgeschäftsführer Paritätischer Gesamtverband): "Alle Menschen sind gleichwertig, haben die gleiche Würde: Das ist der zentrale Gedanke, der Europa zusammenhält. Das dürfen wir uns nicht kaputt machen lassen von jenen, die sich nun anschicken, mit rassistischen und nationalistischen Parolen ins EU-Parlament einzuziehen. Deshalb müssen wir, die wir für ein soziales, offenes und vielfältiges Europa eintreten, jetzt gemeinsam auf die Straße gehen."

Uwe Hiksch (Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands, Anmelder Demonstration Berlin): "Wir wollen nicht hinnehmen, dass sich Rassismus und Chauvinismus in den Staaten der EU immer weiter ausbreitet. Deshalb gehen wir am Sonntag mit vielen zehntausenden Menschen auf die Straße um gegen Nationalismus und für eine soziale und gerechte Ausrichtung der Europäischen Union zu streiten. Gemeinsam mit vielen werden wir in sieben deutschen Städten und über zehn weiteren europäischen Städten für eine solidarische und gerechte Gesellschaft auf die Straße gehen."

Laura Kettel (Seebrücke): "Ein Europa für Alle - das heißt für uns ein Europa, das tatsächlich offen für alle ist und in dem alle die gleichen Rechte haben. Das heißt vor allem auch sichere Fluchtwege und ein Ende der tödlichen Abschottungspolitik der EU."

In Frankfurt wird u.a. die Landesgeschäftsführerin des Paritätischen Hessen, Dr. Yasmin Alinaghi, als Rednerin dabei sein: "Europa braucht nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale Stabilitätskriterien. Wir fordern eine barrierefreie, inklusive soziale Infrastruktur, die allen Menschen Teilhabe ermöglicht. Die Bekämpfung von Armut muss in der EU künftig oberste Priorität haben.“ Die Kundgebungen in Frankfurt sind inklusiv: Es gibt Gebärdensprachdolmetscher*innen, Flüsterübersetzer*innen in versch. Sprachen und eine barrierefreie Toilette. Hier geht es zum Facebook-Event: www.facebook.com/events/329027871059105

Bei der Demonstration in Berlin werden der Paritätische Gesamtverband und Berliner Mitgliedsorganisationen zu einem bunten und vielfältigen Inklusionsblock zusammenfinden, Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen, wird auf der Abschlusskundgebung sprechen (ca, 14.55 Uhr). Mit Bussen und Fahrradrikschas ermöglichen wir allen Demonstrationsteilnehmer*innen, die weite Demostrecke zurückzulegen. Erstmals sind wir auch mit einem eigenen Lautsprecherwagen dabei. Auf unserem Wagen „Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe“, den wir gemeinsam mit Attac betreuen, wird es zum Demonstrationsauftakt und während der Strecke thematisch passende Redebeiträge und Musik geben. Wir freuen uns auf breite Unterstützung der Demonstrationen und Beteiligung an unserem Block in Berlin. Wir treffen uns ab 12 Uhr bei unserem Lautsprecherwagen „Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe“ in der Alexanderstraße/ Bundesstraße am Alexanderplatz in Berlin. Weitere Informationen zum Berliner Inklusionsblock: www.facebook.com/events/2173243279463871/

Informationen zum Kundgebungsprogramm sowie zur Routenführung in allen sieben Städten unter www.ein-europa-fuer-alle.de

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