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Paritätisch gegen Rechtsextremismus: "Aktivierender Aufruf" des Paritätischen Gesamtverbands gestartet

Der Paritätische ruft alle Mitgliedsorganisationen auf, Vorfälle und Erfahrungen mit menschen- und demokratiefeindlichen Akteur*innen und Positionen im Zusammenhang mit der Sozialen Arbeit zu melden.

Zivilgesellschaftliche Organisationen in der Sozialen Arbeit und die dort engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen sind zunehmend gezielten Versuchen der öffentlichen Diskreditierung und Einschüchterung durch rechtsextreme Akteure ausgesetzt. In der Arbeit auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene wird auch der Paritätische Wohlfahrtsverband, der viele von ihnen unter seinem Dach vereint, zunehmend mit rechtsextremen Positionen und Strategien konfrontiert.

Der Paritätische bekennt sich ausdrücklich zur demokratischen, offenen und vielfältigen Gesellschaft, er positioniert sich in aller Deutlichkeit gegen jede Form der Ideologie der Ungleichheit, die den elementaren Prinzipien Sozialer Arbeit widerspricht.

Gemeinsam mit den Landes-, Regional- und Kreisgruppen planen wir als Verband, die Mitgliedsorganisationen zur eigenen Stärkung zu beraten, qualifizieren und zu vernetzen, um präventiv tätig sein und Betroffenen die nötige Unterstützung zukommen lassen zu können. Mehr Informationen zum Projekt "Beratung gegen Rechts".

In einem ersten Schritt ruft der Paritätische alle Mitgliedsorganisationen auf, Vorfälle und Erfahrungen mit menschen- und demokratiefeindlichen Akteur*innen und Positionen im Zusammenhang mit der Sozialen Arbeit zu melden. Über den Link www.der-paritaetische.de/aufruf19 kann teilgenommen werden.

Die Befragung ist aktiv im Zeitraum 1. März bis 11. April 2019.


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