Die Presseschau vom 11.07.2018

In dieser Woche also hat Bundesinnenminister Horst Seehofer seinen so genannten "Masterplan Migration" der Öffentlichkeit vorgelegt - ein Dokument der Abschottung und Abschreckung, mit dem neue Restriktionen eingeführt, die in der Asylgesetzgebung verbrieften Rechte von Schutzsuchenden hingegen völlig außer Acht gelassen werden. Mit unserer scharfen Kritik an den Plänen des Ministers waren wir nicht alleine. Die Presse berichtete breit.

Zum "Masterplan Migration":

Öffnet externen Link in neuem FensterAsylpolitik: Verschärfen statt integrieren, Süddeutsche Zeitung, 10.07.2018

Öffnet externen Link in neuem FensterSeehofer sorgt mit Asyl-"Masterplan" für neue Irritationen, Reuters, 10.07.2018

Öffnet externen Link in neuem FensterSeehofer setzt mit "Masterplan" auf Abschreckung und Abschottung, Abendblatt Düsseldorf, 10.07.2018

Öffnet externen Link in neuem FensterSeehofers "Masterplan Migration" ohne Koalitionseinigung, Kleine Zeitung, 10.07.2018

Öffnet externen Link in neuem FensterSeehofer verliert das Recht aus dem Blick, neues deutschland, 11.07.2018

...in diesem Zusammenhang sei zudem der Beitrag NDR vom Öffnet externen Link in neuem Fenster10.07.2018 "Asyl in Flintbek: Ein Zuhause auf Zeit" sowie das Interview "Flüchtlinge: Ein Leben in Ungewissheit" mit dem Psychotherapeuten Hajo Engbers, der für den Paritätischen Wohlfahrtsverband Flüchtlinge behandelt hat, empfohlen (für das Video Seite ganz nach unten scrollen).

Und dann noch ein ganz anderes Thema:

Die Öffnet externen Link in neuem FensterHannoversche Allgemeine berichtete über den Vorschlag der Kassenärztlichen Vereinigung, künftig in den Notambulanzen der Krankenhäuser 50 Euro "Eintrittsgeld" zu verlangen... dies lehnen wir natürlich ab. Unser Experte Joachim Rock warnte vor neuen sozialen Schieflagen im Gesundheitssystem und kommentierte: „Niemand setzt sich freiwillig stundenlang in eine Notfallaufnahme, wenn er kein ernsthaftes Problem hat.“

 

 

 


Unsere nächste Veranstaltung

31.08.2018 01.09.2018
Zum 7. Mal veranstalten die 14 Verbände des Kontaktgespräches Psychiatrie am ersten Septemberwochenende die Veranstaltung »Gegen das Vergessen – Aus der Geschichte lernen«. »Euthanasie« und Zwangssterilisation von Menschen mit Behinderungen wurden in der NS-Diktatur möglich, nachdem sie zuvor als »unheilbar« und »lebensunwert« erklärt wurden.
  Ort: Stiftung Topographie des Terrors

S
U
B
M
E
N
Ü