Gemeinsame Empfehlung Qualitätssicherung nach § 37 Abs. 1 SGB IX (Qualitätssicherung, Zertifizierung) der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation

Die o.g. Empfehlung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) trat am 01.Dezember 2018 in Kraft. Sie ersetzt die alte Empfehlung vom Jahr 2003.

Die aktualisierte Empfehlung berücksichtigt die Änderungen des SGB IX im Zuge der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und konkretisiert und berücksichtigt den aktuellen Stand der fachlichen Diskussion im Bereich der externen und internen Qualitätsverfahren in der Rehabilitation.

Die Qualitätsverfahren gelten sowohl für die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation als auch für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur sozialen Teilhabe. Desweiteren wurden Konkretisierungen, z. B. in Bezug auf die "Ergebnisqualität" vorgenommen.

  • Im Kapitel 1 sind die Grundsätze sowohl der externen als auch der internen Qualitätssicherung beschrieben.
  • In Kapitel 2 und 3 werden Merkmale und Verfahren der externen Qualitätssicherung dargestellt.
  • Das Kapitel 4 beinhaltet die Schlussbestimmung, u. a. die Evaluation und Weiterentwicklung des Verfahrens und Verpflichtung zum Datenschutz.

Hinweis: der Paritätische Gesamtverband ist durch die BAR anerkannte "herausgebende Stelle" für das interne Qualitätsmanagement in der stationären Rehabilitation gem. § 37 Abs. 3 SGB IX.

Mit dem Paritätischen Qualitäts-Siegel Reha steht ein niedrigschwelliges und attraktives Verfahren den Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation zur Verfügung.

Weitere Informationen dazu finden Sie im Internet unter:

www.der-paritaetische.de/service/das-paritaetische-qualitaetssystem-pq-sysr/zertifizierung-und-anerkennung-pq-sysr/

Den Text der gemeinsamen Empfehlung gem. § 37 Abs. 1 SGB IX finden Sie im Anhang.

GE-Quali-§37Abs.1SGB IX-1-12-2018.pdfGE-Quali-§37Abs.1SGB IX-1-12-2018.pdf


Unsere nächste Veranstaltung

21.05.2019 10:30
Auf dem Fachtag wird die aktuelle Situation der in den Einrichtungen lebenden Kindern und Jugendlichen insbesondere mit Blick auf deren Zugänge zur Schulbildung verdeutlicht. Mit Schaffung der so genannten AnkER, Transit-, Aufnahme- oder Landeseinrichtungen scheint das grundsätzliche Recht und die Pflicht zur Schule zu gehen nicht mehr zu gelten. Nachweislich über Monate spielt sich das Leben vieler der dort untergebrachten geflüchteten Kinder und Jugendlichen fast ausschließlich in den Grenzen der Einrichtungen ab. Einen Zugang zur Regelschule gibt es für die Dauer des Aufenthaltes nicht. Bildungs- und Betreuungsangebote in den Einrichtungen unterliegen höchst eigenen Maßstäben und Realitäten, die an ein Äquivalent zur Regelschule nicht heranreichen. Das vom Paritätischen Gesamtverband in Auftrag gegebene Rechtsgutachten zum Recht auf Bildung und Zugang zur Regelschule für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Aufnahmeeinrichtungen verdeutlicht, wie das international als auch europäisch und verfassungsrechtlich verbuchte „Recht auf Bildung“ eng mit dem Recht und der Pflicht des Zugangs zu einer Regelschule verbunden ist und wie hoch die Rechtfertigungsanforderungen bezüglich eines Eingriffes in dieses Recht sind. Gleichzeitig sollen Argumentationsmöglichkeiten vermittelt und Handlungsoptionen zur Einforderung des Zuganges zur Regelschule für die Kinder und Jugendlichen in den Einrichtungen dargestellt werden.
  Ort: Centre Monbijou

S
U
B
M
E
N
Ü