Inklusive Bildung

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat Empfehlungen zur schulischen Bildung, Beratung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im sonderpädagogischen Schwerpunkt LERNEN vorgelegt.

Diese sollen die Empfehlung „Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen“ (Beschluss der KMK vom 20.10.2011) ergänzen. Diese Empfehlungen berücksichtigen die Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems in Deutschland, die Notwendigkeit der subsidiären sonderpädagogischen Unterstützung sowie den Bezug zur allgemeinen Pädagogik und zum lebenslangen Lernen. Die KMK betont, dass sich bereits die Empfehlung von 2011 an den Vorgaben der Kinderrechtskonvention und der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) orientiert.

Die Themen der Empfehlung betreffen u.a. Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote,  Diagnostik und Planung individueller Bildungsangebote aber auch die Organisation schulischer Bildung in regionalen Netzwerkstrukturen.

Demnach sind  vom Personal im Unterricht das "Wissen um Behinderung als Ergebnis oder Folge einer komplexen Beziehung zwischen dem jungen Menschen mit einer funktionalen Beeinträchtigung und seinen Umwelt- und personenbezogenen Faktoren (bio-psycho-soziales Modell) in die gemeinsame Arbeit, ebenso wie Kenntnisse zu Formen von Behinderungen und Beeinträchtigungen, psychologischen und medizinischen Grundlagen und theoretischen Erklärungsansätzen sowie ihr Wissen zu den Auswirkungen einer Behinderung oder Beeinträchtigung auf das schulische Lernen" einzubringen. Des Weiteren ist die Kooperation mit unterstützendem Personal in regionalen Netzwerkstrukturen weiterzuentwickeln, um Unterricht und außerschulische Angebote mit anderen Partnern realisieren und multiprofessionell ausrichten zu können.

Mit den neuen Empfehlungen, die seit März 2019 gültig sind, werden nach 20 Jahren die Empfehlungen zum Förderschwerpunkt Lernen aus dem Jahre 1999  aufgehoben. Sie sind im Anhang beigefügt.

2019_03_14-FS-Lernen.pdf


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