Konferenz des Netzwerks Mieten & Wohnen: "Mietenwahnsinn stoppen - Handlungsfeld Kommune" am 5. und 6. April 2019 in München

Die bundesweit vierte Konferenz des Netzwerkes Mieten und Wohnen findet in diesem Jahr unter dem Titel "Mietenwahnsinn stoppen – Handlungsfeld Kommune" vom 5. bis 6. April 2019 in München statt. Schwerpunkte sind u.a. die Themen Wohnungslosigkeit vermeiden und überwinden sowie kommunale Wohnungs- und Baupolitik.

Im vergangenen Jahr ist das Thema "bezahlbares Wohnen" zur "sozialen Frage des 21. Jahrhunderts" erhoben worden. Das ist der Erfolg von vielen wohnungspolitischen Akteuren - vor allem Mieterinitiativen, Verbänden, Wissenschaftler*innen. Seit der großen Mietendemonstration Berliner Initiativen im April 2018, gehen immer mehr Mieter*innen auf die Straße. Parallel dazu fand sich ein breiter Zusammenschluss von Organisationen und Initiativen im September beim Alternativen Wohngipfel zusammen. 2019 könnte eine breite gesellschaftliche Bewegung einen wirklichen Wandel der bundesweiten Wohnungspolitik bewirken. Das wäre eine spürbare Verbesserung für alle von der Wohnungsproblematik betroffenen Menschen. Die konkrete Umsetzung des bezahlbaren Wohnens für alle Menschen findet meist auf der lokalen Ebene statt. Die 4. Konferenz des Netzwerks beschäftigt sich daher mit kommunalen Lösungsansätzen. Konkret wollen wir auf der Konferenz der Frage nachgehen, wie auf kommunaler Ebene Wohnungslosigkeit bekämpft werden kann und damit das Recht auf Wohnen umgesetzt wird. Es werden die Aktivitäten und Möglichkeiten lokaler Initiativen dargestellt, die Wohnungspolitik auf kommunaler Ebene aktiv mitzugestalten. Zudem wird den vielfältigen Handlungsmöglichkeiten der Kommune nachgegangen, Wohnungs-, Mieten- und Baupolitik bezahlbar zu gestalten. Dabei werden Ansätze von der Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit bis hin zur Bodenvorratspolitik betrachtet.

Die Veranstaltung findet vom 5. bis 6. April 2019 im Mucca (Munich Center of Community Arts im Kreativquartier München /Schwere-Reiter-Str. 2 in München) statt.

Sie finden hier sowie im Anhang das Programm zur Veranstaltung.

Hier können Sie sich zur Veranstaltung anmelden.


Konferenz_2019_Programm.pdfKonferenz_2019_Programm.pdf


Unsere nächste Veranstaltung

21.05.2019 10:30
Auf dem Fachtag wird die aktuelle Situation der in den Einrichtungen lebenden Kindern und Jugendlichen insbesondere mit Blick auf deren Zugänge zur Schulbildung verdeutlicht. Mit Schaffung der so genannten AnkER, Transit-, Aufnahme- oder Landeseinrichtungen scheint das grundsätzliche Recht und die Pflicht zur Schule zu gehen nicht mehr zu gelten. Nachweislich über Monate spielt sich das Leben vieler der dort untergebrachten geflüchteten Kinder und Jugendlichen fast ausschließlich in den Grenzen der Einrichtungen ab. Einen Zugang zur Regelschule gibt es für die Dauer des Aufenthaltes nicht. Bildungs- und Betreuungsangebote in den Einrichtungen unterliegen höchst eigenen Maßstäben und Realitäten, die an ein Äquivalent zur Regelschule nicht heranreichen. Das vom Paritätischen Gesamtverband in Auftrag gegebene Rechtsgutachten zum Recht auf Bildung und Zugang zur Regelschule für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Aufnahmeeinrichtungen verdeutlicht, wie das international als auch europäisch und verfassungsrechtlich verbuchte „Recht auf Bildung“ eng mit dem Recht und der Pflicht des Zugangs zu einer Regelschule verbunden ist und wie hoch die Rechtfertigungsanforderungen bezüglich eines Eingriffes in dieses Recht sind. Gleichzeitig sollen Argumentationsmöglichkeiten vermittelt und Handlungsoptionen zur Einforderung des Zuganges zur Regelschule für die Kinder und Jugendlichen in den Einrichtungen dargestellt werden.
  Ort: Centre Monbijou

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