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Selbstverletzendes Verhalten

Kinder und Jugendliche stellen uns oft vor Herausforderungen mit Verhaltensweisen wie Aggression, Selbstverletzung oder Rückzug. In dieser Fortbildung lernen Sie, die zugrundeliegenden Bedürfnisse zu erkennen und selbstverletzendes Verhalten besser zu verstehen. Erhalten Sie grundlegendes Wissen sowie praxisnahe Werkzeuge, um gezielt zu intervenieren und junge Menschen zu unterstützen, gesunde Umgangsmöglichkeiten mit inneren Konflikten zu entwickeln.

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene fordern uns in unserer alltäglichen Arbeit häufig heraus. Sie sind vielfältig und ihre Verhaltensweisen sind manchmal nicht zu verstehen. Sie sind laut oder leise, aggressiv oder hochgradig angepasst oder rebellisch. Sie schneiden, verletzen sich selbst (oder andere), sie sind manchmal antriebslos, unberechenbar und sie sind präsent. Sie konfrontieren uns und wollen etwas von uns. Sie suchen uns auf, suchen unsere Nähe, den Kontakt, das Gespräch und wir fragen uns, was sie denn wirklich möchten und brauchen. Jede Geste, jeder Blick scheinen verbunden zu sein mit Fragen an uns: „Bin ich so wie ich bin richtig, verstehst du mich, siehst du mich?“ Werden diese (ungestellten) Fragen von uns nicht beantwortet, die inneren Konflikte nicht (mehr) gut ausgehalten, bzw. wird kein adäquater Umgang damit gefunden, wächst die Gefahr der inneren Verzweiflung in Form von Selbstabwertungen und Ambivalenzen, in Form von Negativsätzen und einem Gefühl der Leere. Eine der scheinbaren Lösungsmöglichkeiten sind selbstverletzende Verhaltensweisen.
 

Ziele und Inhalte
Vermittlung von Basiswissen zum Themenkomplex Selbstverletzendes Verhalten, Möglichkeiten der Intervention
 

Interessiert?
Bitte melden Sie sich auf der Webseite des Paritätischen Bildungswerks BV e.V. für das Seminar an.
 

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