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Weiterbildungsreihe Traumapädagogik & Traumazentrierte Fachberatung nach dem Curriculum des FVTP e.V. & DeGPT e.V

Die Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen erfordert nicht nur Fachwissen, sondern auch die Fähigkeit, einfühlsam und effektiv auf die komplexen Bedürfnisse dieser jungen Menschen einzugehen. In dieser praxisorientierten Weiterbildung erhalten Teilnehmende fundierte Einblicke in die Auswirkungen von Traumatisierungen und entwickeln praxisnahe Methoden für die Arbeit im pädagogischen Alltag. Acht Module liefern wertvolle Erkenntnisse aus der Psychotraumatologie, Bindungsforschung und weiteren Disziplinen, um Fachkräfte optimal auf die Herausforderungen der Trauma-Arbeit vorzubereiten.

Lebensgeschichtlich belastete Kinder und Jugendliche in all ihrer Diversität stellen besondere Herausforderungen an Erziehungs- und Bildungseinrichtungen und ihre Eltern. Die Traumapädagogik bietet handlungsrelevante Erkenntnisse und methodische Überlegungen, die eine zielgerichtete Unterstützung ermöglichen. Sie bezieht sich auf pädagogische und interdisziplinäre Erkenntnisse, z. B. der Psychotraumatologie, Psychoanalyse, Neurophysiologie sowie der Bindungs-, Gender- und Migrationsforschung. Sie stellt Erklärungswissen bereit, aus dem heraus traumapädagogische Konzepte entwickelt werden konnten. Die Ursprünge der Traumapädagogik liegen in spezialisierten Beratungsstellen, Frauenhäusern und Jugendhilfe.
In den Modulen werden traumapädagogisches Basiswissen sowie grundlegende Konzepte und Methoden vermittelt. Es braucht ein Verständnis für die Anpassungsstrategien der Kinder und Jugendlichen, das vielfältige Dimensionen berücksichtigt sowie einen Umgang mit den spezifischen Belastungen der Pädagoginnen und Pädagogen und Eltern. Grundlage hierfür ist die Erweiterung des theoretischen Verständnisses über Traumatisierungen und deren Auswirkungen bei Kindern und Jugendlichen. Ein weiteres Ziel dieser Zusatzqualifizierung ist die Entwicklung von mehr Handlungssicherheit, d. h. Flexibilität, Sensibilität, Souveränität und Mut im professionellen Herangehen an das Thema Trauma und die Folgen. Ein hoher Praxisbezug wird u. a. dadurch hergestellt, dass die Erfahrungen der Pädagoginnen und Pädagogen mit Kindern und Jugendlichen und deren Eltern ein zentraler Bestandteil der Fortbildungsreihe sind.

Inhalte der acht Module sind: Einführung in die Traumapädagogik, Übertragung & Gegenreaktion, Trauma und Bindung, Selbstbemächtigung & Gruppe, Verstehen, Fallberatung & Supervision, Trauma und Dissoziation / Traumatherapie, Transgenerationale Weitergabe und Elternarbeit, Kolloquium am Ende der Veranstaltung

Zulassungsvoraussetzungen: Pädagogische/pflegerische/medizinisch-therapeutische Grundausbildung, Fachhochschul- oder Hochschulabsolvent*innen aus dem Bereich Erziehung/Psychologie/Pädagogik oder verwandte Bereiche sowie mindestens 3-jährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld.


Seminarzeiten:
Modul 1: 09.12.2025 - 11.12.2025
Modul 2: 17.03.2026 - 19.03.2026
Modul 3: 22.06.2026 - 24.06.2026
Modul 4: 26.10.2026 - 28.10.2026
Modul 5: 25.01.2027 - 27.10.2027
Modul 6: 08.03.2027 - 10.03.2027
Modul 7: 14.06.2027 - 16.06.2027
Modul 8: 19.10.2027 - 21.10.2027
1. Tag: 11:00-18:00 Uhr, 2. Tag: 09:00-17:30 Uhr, 3. Tag: 09:00-15:30 Uhr


Interessiert?
Bitte melden Sie sich auf der Webseite des Paritätischen Bildungswerks BV e. V. für das Seminar an.

 

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